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Ein Rathaus im Miniformat

Lichterhaus Neukirchener Rathaus wird als Modell nachgebaut

Neukirchen. 

Neukirchen. Das Projekt der Neukirchener Lichterhäuser geht in die zweite Runde. Auf das Modell der Grundschule folgt das Neukirchner Rathaus. Dieses Gebäude wurde über einer Umfrage unter den Einwohnern gewählt. Am Samstag vor dem ersten Advent, am 1. Dezember, wird das Modell ab 16 Uhr zum dritten Neukirchener Schwibbogenfest eingeweiht werden. "Im Juni 2018 habe ich bereits mit dem Entwurf des Gebäudes begonnen", sagt Albrecht Hilbert, der Inhaber der Firma Modellbau Hilbert.

Am Ende soll alles perfekt passen

Das 107x69x122 Zentimeter große Gebäude soll im Inneren einen Stahlrahmen bekommen, damit es nicht so einfach zerstört werden kann. Momentan werden die Fräsprogramme anhand der Bauzeichnungen erstellt, Mitte Oktober soll mit dem Ausfräsen begonnen werden. Parallel dazu erfolgt die Montage der Einzelteile. "Von innen sollen die Fenster des Lichthauses mit LED beleuchtet werden. Außerdem wird die Fassade noch bemalt, der Sockel mit Natursteinimitat und das Dach mit Schieferimitat versehen", sagt Albrecht Hilbert. Die Herausforderung bei dem Modell ist, dass es 17 unterschiedliche Fensterformen gibt.

"Bis Ende November müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, da in der letzten Novemberwoche die Aufstellung erfolgen soll", sagt Jürgen Beyer, Vorsitzender des Heimat-und Geschichtsvereins Neukirchen. Die Kosten für das zweite Lichterhaus betragen laut Bürgermeister Sascha Thamm circa 16.000 Euro. Der Verein für das Projekt bereits über 2000 Euro an Spenden von insgesamt 25 Spendern aufgetrieben. Das Neukirchner Rathaus wurde 1904 vom Architekten Ernst Beier aus Chemnitz entworfen. Insgesamt sollen sieben Lichthäuser entstehen.



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