Ein "Schäferstündchen" mit Joachim Gramm

ADVENT Besucher erlebten lebendige Weihnachtsgeschichte

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Schäfer "Joe" und André Schönherr erzählen Geschichten. Foto: Armin Leischel

Niederwürschnitz. Die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) in Niederwürschnitz erlebte am 2. Advent ein Stück lebendige Weihnachtsgeschichte. Schäfer Joachim "Joe" Gramm aus der Gegend von Döbeln war mit zwei Schäfchen angereist, um von seiner leidenschaftlichen Arbeit zu berichten um so auch die Weihnachtsgeschichte der Krippe anschaulich ins Gemeinschaftshaus zu holen.

"Meine Herde nimmt mich 24 Stunden am Tag in Anspruch. Ohne dieses Engagement, kann man seine Tiere nicht verstehen", sagt der gebürtige Schwabe.

Die Tiere wissen genau, wo sie ihr Gras finden, wo sich ihre Tränke befindet und reagieren auch auf einen leichten "Klaps" auf das Hinterteil, wenn sie etwas Verbotenes getan haben. Organisiert hat das "Schäferstündchen" Gemeindemitglied André Schönherr. Er spannte den Bogen von der Arbeit des Schäfers zu Bibeltexten. Interessant auch die Bedeutung des Schäferstabes. "Joe" beantwortet die Frage: Warum hat der Schäferstab Schippe und Haken? Die Schippe braucht der Hirte, um damit kleine Erdbrocken zu werfen, wenn die Tier zum Beispiel der Straße oder einer gefährlichen Stelle zu nahe kommen und der Haken sei notwendig, um einzelne Schafe aus der Herde zu fangen, um zum Beispiel die Hufe zu reinigen oder zu beschneiden. Der Stab ist sozusagen der verlängerte Arm des Hirten.

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Posaunenchor und mit Spiel-Aktionen für die Kinder.