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Westsachsen

"Ein Schlag in die Magengegend": Schwarzenberger OB zieht erstes Resümee

Einblick Ruben Gehart über Traditionen, Enttäuschungen und seinem ersten Jahr als Oberbürgermeister

Schwarzenberg. 

Schwarzenberg. Die Weihnachtszeit ist im Erzgebirge nicht nur die schönste Zeit des Jahres, sondern auch die Zeit der Familie. Das ist auch bei Schwarzenbergs Oberbürgermeister Ruben Gehart so. Schon jetzt freut sich der Stadtchef auf den Heiligabend. Ganz in Familie steht nach dem Krippenspiel das gemeinsame Abendessen auf dem Programm. Das Neinerlaa spielt allerdings bei Geharts kaum eine Rolle: "Wir sind noch ein bisschen böhmisch geprägt und daher gibt es bei uns klassisch Gänsebraten, grüne Klöse und Rotkraut."

Den Festtagsbraten bereitet, wie in vielen anderen Familien auch, der Herr des Hauses zu. Also Ruben Gehart persönlich steht am Herd und sorgt dafür, dass der traditionelle Braten gelingt und der Familie schmeckt. Natürlich wird auch im Hause Gehart die Wohnung weihnachtlich geschmückt. "An die Fenster gehören für mich die Schwibbogen und die Sterne. Alles, was bunt ist und blinkt, lehne ich persönlich ab", betont der CDU-Politiker.

Das Jahr 2021 war für den Oberbürgermeister in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr. Es war das erste Jahr als Stadtoberhaupt und es war ein Jahr, das erneut durch die Corona-Pandemie geprägt war: "Gerade am Anfang gab es wenig Feste, wenig Kontakte zu den Bürgern und zu den Vereinen." Das alles habe ihm wirklich gefehlt. Umso schöner empfand er die recht entspannte Sommerzeit. Dass es auch in diesem Advent kein Happyend gab, sondern die Weihnachtsmärkte in Sachsen ausfallen mussten, habe ihn enttäuscht: "Übers Jahr hin wurden viele Hoffnungen geweckt." Dabei habe sich seine Stadt an alle Vorgaben gehalten. "Wir haben Hygienekonzepte aufgestellt und konnten alles als Flanierbereich ausweisen." Doch kurz vorm Start zerplatzten schon zum zweiten Mal alle Pläne und Hoffnungen. "Das sind schon schwere Schläge in die Magengegend", so Gehart. Darum machte er sich auch stark dafür, dass zumindest bis zum 3. Advent am Springbrunnen die Märchenhäuser stehen.

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