Ein Sportfest mit dem Nikolaus

Leichtathletik 157 Kinder folgen der Einladung des LV 90 Erzgebirge in die Gelenauer Halle

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Speziell bei den Sprint-Wettbewerben war die Spannung groß. Foto: A. Bauer

Gelenau. Als der Mann in der roten Kutte beim Nikolaus-Sportfest des LV 90 Erzgebirge höchstpersönlich auftauchte, hatte er nicht nur Medaillen und Urkunden dabei. Er hatte für alle 157 jungen Teilnehmer Schokolade mitgebracht, denn bei diesem Wettkampf war jeder ein Gewinner. "Diese Veranstaltung ist für Einsteiger optimal geeignet. Sie ist sehr familiär und einfach gehalten", sagt Organisator Maik Werner vom LV 90, der als Regionaltrainer Kontakte ins ganze Erzgebirge pflegt. Und so kamen dann auch Vertreter von Kitas, Schulen und Vereinen aus der gesamten Region. Für viele war es die erste große Herausforderung, bei dem sie ihre Aufregung schnell ablegte. Ein paar Runden zur gemeinsamen Erwärmung - und schon war die Nervosität vergessen. Stattdessen ging es um Spaß und trotzdem auch Ehrgeiz, der in den vier Disziplinen Sprint, Medizinballschocken, Dreierhopp und Rundenlauf gezeigt wurde.

"Von uns sind sechs Kinder dabei. Für drei ist es der erste echte Wettkampf", sagte Trainerin Bärbel Knoth von der WSG Schwarzenberg-Wildenau. Sie ist froh, dass sie den Jüngsten ihrer Gruppe jedes Jahr Anfang Dezember in Gelenau die Möglichkeitbieten kann, erste Wettkampfluft zu schnuppern. Denn der Spaß steht beim Nikolaus-Sportfest im Mittelpunkt. Statt strenger Kampfrichter übernehmen Übungsleiter, Eltern und ältere Nachwuchssportler die Zeit- und Weitenmessung. Außerdem führten einige ältere Athleten die Gruppen von Station zu Station und hatten dabei auch einige Tipps für die Debütanten parat. Am lautesten wurde es dann beim abschließenden Rundenlauf. Das eigene Wort war kaum noch zu verstehen, als die Sportler lautstark angefeuert wurden, um noch mal Punkte zu holen. Doch letztlich war die Erfahrung wichtiger als das Ergebnis.