Ein Stück Geschichte: Brüder stöbern MZ-Rennmaschinen auf

Sport Moto2-Räder bei der ADAC Sachsenring Classic

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Dank der Motorsportfreunde Rolf und Klaus Lippmann (v.l.) können Fans zwei Moto2 MZ-Rennmaschinen Mitte Juni auf dem Sachsenring fahren sehen. Foto: Thomas Fritzsch

Olbernhau. Oldtimerliebhaber und Motorsportfreunde sind bereits in heller Aufregung und Vorfreude: Vom 16. bis 18. Juni findet die 4. Auflage der ADAC Sachsenring Classic statt. Dann werden Besucher neben einer Vielzahl an Nachbauten von MZ-Rennmaschinen aus den 60er und 70er Jahren auf der Grand-Prix-Strecke bei Hohenstein-Ernstthal auch die Original-MZ-Moto2-Rennmaschinen der Rennfahrer Max Neukirchner sowie Anthony West sehen.

Die Maschinen kehren zurück

Dass die beiden Maschinen nach sechs Jahren noch einmal an den historischen Ort zurückkehren, an dem 2011 der Stollberger Neukirchner stürzte und der Australier West auf Platz 23 landete, ist den Brüdern Rolf und Klaus Lippmann aus Olbernhau zu verdanken.

Als Fahrer beim Classic-Wochenende am Sachsenring konnten die Brüder Peter Rubatto und Anton Gruschka gewinnen. "Die von Max haben wir direkt von ihm gekauft und dazu alles, was er noch an Teilen hatte. Das Motorrad ist 100-prozentig original", so der 61-jährige Rolf Lippmann, dem es am Herzen lag, dass die Maschinen in Sachsen verbleiben.

Die Motorräder sollen in Sachsen bleiben

"Wests Maschine war in Österreich gelandet. Wir konnten den Eigentümer ausfindig machen und das Motorrad nach Sachsen zurückführen", so sein Bruder Klaus. Die beiden blicken nun voller Vorfreude auf das Mitte Juni-Wochenende, wenn ihre Motorräder auf dem Sachsenring ihrer Bestimmung gerecht werden:

"Für die Classic sind unsere Motorräder zwar etwas jung, doch gleichzeitig ist die Marke MZ mit der Sachsenring-Geschichte verbunden wie kaum eine andere. Wenn der Sachsenring in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, ist das ein angemessener Anlass", so Klaus Lippmann.