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Ein super langer Schal für das Schneeberger Rathaus

Aktion Bei der 5. Bürgermeisterwette wird gestrickt und gehäkelt

Schneeberg. 

Schneeberg. Das Rathaus der Bergstadt Schneeberg soll mit aneinandergeknoteten Schals umstrickt werden - das zumindest ist die Aufgabe, die Bürgermeister Ingo Seifert bei der 5. Bürgermeisterwette im kommenden Jahr zum Bergstreittag zu bewältigen hat. Christiane Pelz, Inhaberin des Geschäfts "Handarbeits-Ebert", fordert das Stadtoberhaupt heraus. Die 48-jährige erklärt: "Jeder Schal soll zwischen 20 und 22 Zentimetern breit und 1,60 Meter lang sein. Um einen Schal in der Größe stricken beziehungsweise häkeln zu können, braucht man 200 Gramm Garn."

Bürgermeister ist guter Dinge

Alle Schals werden zu einem langen XXL-Schal zusammengebunden und dieser muss im Endeffekt so lang sein, dass man mindestens einmal um das Rathaus herumkommt." Da müssen wohl einige Maschen aneinandergereiht werden, denn immerhin hat das Rathaus, das gerade saniert wird, einen Umfang von 126,94 Metern. Ingo Seifert, der schon eine Einladung zum Strick- und Häkelkurs hat, ist guter Dinge: "Die Wette für nächstes Jahr ist eine der einfacheren, aber auch die nachhaltigste bis jetzt."

Besonderes Accessoire für die Rathaus-Schals

Was die Wette angeht, so ist es den Akteuren wichtig, dass nicht gekaufte Schals zum Einsatz kommen, sondern handgefertigte, die gestrickt oder auch gehäkelt sein können. Die Schals sollen ein besonderes Accessoires bekommen. Jeder, der Garn bei Handarbeits-Ebert in Schneeberg kauft, bekommt einen Knopf dazu. In der Mitte ist ein Herz zu sehen und zusätzlich ist der Schriftzug "Bürgermeisterwette 2020" zu lesen. Die Knopf-Serie ist vorerst auf 300 Stück limitiert. Was den Wetteinsatz angeht, so möchte Christiane Pelz, wenn sie verliert, zum 550. Stadtjubiläum und zu 525 Jahren Bergstreittag 2021 einen Schmuck für die Stadt gestalten - und das in Former einer schwarz-gelben Wimpelkette mit Minimum 550 Metern Länge.

Für jede Schal-Runde ums Rathaus gibt es zusätzlich für den Verein Erzgebirge gegen Blutkrebs eine 100-Euro-Spende. Ingo Seifert ist da noch offen für Ideen. Ein sozialer Zweck soll es aber sein. Schneeberger können ihre Vorschläge per E-Mail an info@schneeberg.de senden.



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