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Ein Veilchen-Dreamteam auf und neben dem Platz

Sturm Zwischen Florian Krüger und Pascal Testroet stimmt es

Aue. 

Aue. Der eine steht mit gerade einmal 21 Lenzen ganz am Anfang seiner fußballerischen Karriere. Der andere mit 30 Jahren voll im Zenit seiner Laufbahn. Seit August 2018 gehören sie ins Lößnitztal und haben die Fans schon oft in Begeisterungsstürme versetzt. Zusammen haben Florian Krüger und Pascal Testroet 17 Treffer in den ersten 17 Spielen der Hinrunde erzielt. Jeweils fünfmal waren sie die Vorbereiter. Kein Wunder, dass Journalisten und Anhänger angesichts der beiden regelrecht ins Schwärmen kommen und sie mit Lorbeeren überhäufen. Von Dreamteam im Sturm ist da sogar die Rede. Florian Krüger nimmt's locker: "Verneinen würde ich das Ganze nicht. Es passt schon ziemlich gut. Ich weiß gar nicht, ob ich schon einmal eine so spezielle Bindung zum Sturmpartner hatte."

Chemie stimmt auch abseits des Rasens

Diese Bindung funktioniere nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. "Es macht uns Spaß, aber es macht auch vielen anderen Spaß und wenn wir unserer Mannschaft somit helfen können, dann ist das der Optimalfall", findet der 21-jährige Krüger und ergänzt: "Wir verstehen uns nicht nur super auf dem Platz, sondern auch privat. Es ist schon eine coole Story mit uns beiden. Wir sind am selben Tag hergekommen und hier vorgestellt worden." Damals konnte allerdings noch keiner ahnen, dass sich die beiden so finden und zusammen entwickeln. Die Ansichten seien gleich. Auch privat habe man viel miteinander gemacht.

Nachwuchstalent vom FC Schalke nutzt Chance im Erzgebirge

"Das überträgt sich dann auch zwangsläufig auf dem Platz - auch, wenn es nicht selbstverständlich ist", so Florian Krüger, der aus dem Schalke-Nachwuchs ins Erzgebirge kam. Der FC Erzgebirge Aue gab dem Nachwuchstalent im Sommer 2018 eine Chance - trotz damaliger Verletzung. "Der Verein wollte mich unbedingt haben", erinnert sich der heute 21-Jährige, der sich langfristig an die Veilchen gebunden hat. Sein Vertrag hat bis Juni 2023 Gültigkeit. Sollten seine Leistungen also Begehrlichkeiten bei anderen Klubs wecken, dann wäre ein Wechsel kaum ablösefrei denkbar. Warum also ein Vertrag mit Weitblick und einer gewissen Planungssicherheit für beide Seiten: "Ich wollte gerade in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen setzen", meint Krüger. Dankbarkeit für die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten schwingen in seinen Worten mit. "Ich hatte immer mal wieder Phasen, in denen ich verletzungsanfällig war und mal raus war. Trotzdem habe ich immer wieder neue Chancen erhalten. Dieses Vertrauen wollte ich zurückzahlen."