Einblicke in die Welt der Holzgestaltung

Tradition Erzhammer lädt ein - verschiedenste Schnitzarbeiten können bewundert werden

einblicke-in-die-welt-der-holzgestaltung
Auch die Mitglieder des Schnitz- und Klöppelvereines Grumbach sind mit dabei. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-Buchholz. Am 3. und 4. März laden die traditionellen Erzgebirgischen Schnitzertage ins Annaberger Haus des Gastes Erzhammer ein.

Mehr als 200 Profis lassen sich über die Schulter schauen

Über 2.000 Besucher nutzen jedes Jahr die Möglichkeit, Einblick in ein Handwerk zu nehmen, dass in dieser Region eine jahrhundertealte Tradition besitzt. Freuen dürfen sich die Besucher auch diesmal auf mehr als 200 Vereinsmitglieder und Einzelschaffende aus dem Erzgebirge und weiteren sächsischen Regionen. Sie alle lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und machen den vielgestaltigen Werkstoff Holz lebendig.

Zwischen Seiffen und Zwickau, Chemnitz und Oberwiesenthal, selbst aus Leipzig machen sich Aussteller, Nachwuchsschnitzer und erfahrene Holzgestalter auf den Weg, um ihr Können und ihre Werke in Annaberg-Buchholz zu präsentieren. Die Palette reicht von Figuren-, Miniatur-und Reliefschnitzen bis hin zum Intarsienschneiden und der Restaurierung von Schnitzarbeiten.

In einen Pfefferkorn schnitzen? Das geht!

Besondere Exponate sind in diesem Jahr die Miniaturen des Schnitzers Klaus Benke aus Zwickau. Bemerkenswert ist seine kleinste Schnitzarbeit in einem Pfefferkorn. Außerdem stellt Intarsienschneider Harry Müller aus Thum seine neueste Arbeit vor, ein Bild aus über 4.000 Einzelteilen und 419 verschiedenen Edelhölzern aus aller Welt.

Der Startschuss fällt am Samstag um 13 Uhr. Empfehlenswert am Sonntag um 11 Uhr ist der Fachvortrag "Der Waldgeisterweg" sowie der Schnitzerstammtisch zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch um 13 Uhr. 14.30 Uhr werden die Sieger im Schnitzwettbewerb zum diesjährigen Thema "Musik" geehrt.