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Chemnitz

Eine Hochzeit zum 4. Jahrestreffen der Autofans

KIA-Treffen In Neudorf waren 80 Auto-Freunde zu Gast

Neudorf. 

Neudorf. Beim 4. Jahrestreffen der KIA-Autofans waren letztes Wochenende im Erzgebirgshof Bethlehemstift 80 Auto-Freunde mit zusammen 20 Kindern und gut 50 Fahrzeugen zu Gast in Neudorf. Die weiteste Anreise hatte ein Kia-Freundin aus Aachen, die 620 Kilometer bis ins Erzgebirge zurücklegte. "Im nächsten Jahr sehen wir uns alle wieder", sagte Christiane Vogel aus Neudorf erleichtert und auch voller Stolz, dass alles wie geplant lief. Die Neudorfer Familie Vogel mit Ehemann Roy organisiert das Treffen von Beginn an und auch die Schwiegereltern, selbstverständlich auch KIA-Fahrer, helfen gern mit.

Vom Antrag zur Ehe

Nachdem im Vorjahr eine Teilnehmerin einen Heiratsantrag erhielt, war diesmal der Höhepunkt des Treffens die Hochzeit eines jungen Paares aus Isernhagen bei Hannover. Nach der Trauung der beiden im Standesamt von Cranzahl am Samstag, wurden die Frischvermählten im Autokorso von Familie, Freunden und natürlich den Fans der koreanischen Automarke zurück nach Neudorf begleitet. Dort angekommen, musste sich das Paar in zahlreichen Spielen, darunter Holzsägen, bewähren. Neben einer großen Tombola wurde mit dem Hochzeitstanz das stimmungsvolle Lagerfeuer am Hochzeitstag eröffnet. Die Braut Rebecca Timaeus (jetzt Steghuber): "Die Idee hatte die Organisatorin Chrisi (die Organisatorin) im Vorjahr. Da haben wir uns beide angesehen, kurz überlegt und beschlossen, es zu tun."

Die beiden sind seit dem 13. Dezember 2011 liiert. Einen Antrag erhielt die heute 28-Jährige von ihrem ein Jahr jüngeren Partner Christian Steghuber, einem Kfz-Mechatroniker, seinerzeit bereits nach zwei Wochen. "Ich habe ihr am 1. Januar 2012 einen Antrag gemacht und sie hat ihn angenommen. Doch wir wollten noch warten bis zur tatsächlichen Trauung. Wir waren da noch jung und uns fehlte das Geld. Mittlerweile haben wir beide eine feste Anstellung und damit gute Perspektiven. Wir wollten keine konventionelle Hochzeit, schon etwas ausgefallen. Es gibt ja auch Hochzeiten auf unterschiedlichen Events und Rockkonzerten. Wir haben uns für die Autoschiene entschieden mit Freunden und Familie. Das Hobby mit eingebunden - einfach perfekt und das, was wir wollten", erzählt der Bräutigam.

Wenn Preis und Leistung stimmen

"Ich hatte zunächst einen Opel Corsa. Der musste irgendwann aufgrund des Alters verschrottet werden. Ich hatte mir zunächst wieder einen Corsa ausgesucht, doch meine Eltern meinten, ich solle auch an die Zukunft denken. Dann haben wir und den angeschaut und dieser ist es dann im März 2011 tatsächlich geworden. Und dann sind wir in die Kia-Schiene durch Zufall reingerutscht. Auf das Treffen hier im Erzgebirge sind wir auf Facebook aufmerksam geworden und so sind wir auf die Fans gestoßen. Bei KIA passen Preis und Leistung, der Kofferraum ist sehr groß und die haben 7 Jahre Hersteller-Garantie. Insofern war es ein guter Kauf. Das Treffen läuft sehr entspannt, humorvolle Leute, gute Stimmung", fügt der 27-Jährige hinzu.

"480 Kilometer, die sich lohnen"

Jürgen Hellein aus dem oberösterreichischen Linz, der seinen Pro Ceed von 2016 mit 1600ccm und 110 PS mit ins Erzgebirge brachte: "Ich bin hier, um die Fans zu treffen. Das sind 480 Kilometer, die sich lohnen. Es ist in der Gegend morgens ungemein kalt, aber sonst ist alles tipptopp, einfach fantastisch. Mir gefällt auch der Dialekt der Erzgebirger, wenngleich er sehr schwer verständlich ist. Ich bin auf die KIA-Truppe im Internet aufmerksam geworden. Daraufhin habe ich gegoogelt um zu erfahren, wieviel Kilometer es bis ins Erzgebirge sind. Daraufhin folgte mein Entschluss, hinzufahren. Mittlerweile bin ich schon im dritten Jahr hier. Bei der Entscheidung für das Auto gab die Hersteller-Garantie den Ausschlag. Zudem ist es ein sparsames und schönes Fahrzeug", sagte der 23-jährige Oberösterreicher.

Ralf Wagner aus dem fränkischen Forchheim, der das zweite Mal dabei ist. Der 55-Jährige war Gesamtsieger mit dem "Besten getunten Fahrzeug" und Sieger in der Kategorie Modelle mit seinem "Sportage". "Die Organisatoren machen sich viel Mühe, es geht hier sehr familiär zu. Wenn du dagegen zu großen Treffen fährst, ist alles auf Kommerz ausgerichtet. Und ich weiß, dass die Organisation sehr viel Planung und Arbeit bedeutet, da ich früher selber Motorrad-Treffen organisierte. Von der Unwägbarkeit des Wetters ganz zu schweigen."



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