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Eine Katastrophe mit dem Wetter

Das Wort zum Sonntag von Matthias Meyer

Das Wetter ist immer ein ergiebiges Thema. Schnee fällt - diesmal aus. Ohne Regen kann nichts gedeihen. Zu viel davon vermiest die Ernte, und ganze Landschaften können versinken. Dann reden wir von Klimakatastrophe. Mitten in einer Welt, in der alles machbar erscheint, zeigt uns das Wetter die Grenzen des Machbaren.

Reden wir vom Wetter, reden wir auch vom Leben: von den Stürmen des Lebens oder vom Donnerwetter, das sich über uns zusammenbraut, vom Platz an der Sonne oder auch vom Regen, in dem wir stehen gelassen werden. Das Leben scheint so launig und so "unvorhersagbar" wie das Wetter zu sein. Zum Glück können wir uns schützen. Durch Vorsorge und Planung, durch vorausschauendes Handeln können Gefahren gemildert und das Leben ermöglicht werden. Zum Beispiel, indem wir ein Haus bauen. Persönlich sind wir ständig damit beschäftigt, unser Leben unter Dach und Fach zu bringen. Wir bauen gemeinsam daran, dass unsere Gesellschaft wohnlicher wird. Wir bauen am "Haus Europa". Und wir merken doch zugleich, wie bedroht das Leben insgesamt ist. Wird unser Haus halten, die Wände stehenbleiben? Da stellt sich die Grund-Frage: Worauf können wir unser Leben gründen? Die Antwort des Glaubens: Gott ist der Grund unseres Lebens. Er ist uns Halt und Fundament. Auf ihn kann man bauen.