Eine Quartiersmanagerin für Stützengrün

Projektstart Hundshüblerin setzt sich für die Probleme der Bürger ein

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Luise Preiß von der AWO Erzgebirge ist Koordinatorin fürs Quartiersmanagement Stützengrün. Foto: Ralf Wendland

Stützengrün. Die Gemeinde Stützengrün will den eigenen Standort für eine wesentliche Herausforderung der Zukunft fit machen, eine zunehmend älter werdende Gesellschaft. Zusammen mit der AWO Erzgebirge, die sich um ein gefördertes Projekt beworben hat und für das es im Sommer den Zuschlag gab, will man das sogenannte "Quartiersmanagement" für Stützengrün und die Ortsteile Hundshübel und Lichtenau vorantreiben.

Schwerpunkte sind schon definiert

Den Auftakt fürs Projekt gab es jetzt im Bürgerhaus der Kommune. Luise Preiß von der AWO Erzgebirge ist als Koordinatorin eingesetzt. Die 25-jährige aus Hundshübel erklärt: "Was wir festgestellt haben, gut ein Drittel der Bevölkerung ist im Alter über 60 Jahre. Die Hauptzielgruppe sind auch Menschen dieser Altersgruppe, dennoch wollen wir nicht nur die Älteren ansprechen, sondern wollen die Generationen verbinden. Das man miteinander lernt und voneinander."

Wichtige Punkte, die auf der Agenda stehen sind: medizinische Versorgung, Mobilität im Alter, altersgerechtes Leben und Wohnen, barrierearme Infrastruktur, Ehrenamt und Versorgung, was beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten angeht und einiges mehr. Unter dem Punkt Gemeinschaft sei unter anderem zu verstehen, dass man Begegnungsstätten schafft, wo die Leute sich treffen können", so Preiß, die auch sagt: "Wir wollen den Menschen nichts vorsetzen. Vielmehr soll die Bevölkerung mitreden, Idee und Gedanken einbringen."

Es sollen Netzwerke angeregt werden. Eine Stärken-Schwächen-Analyse liegt bereits vor. Was schwierig sei: die Ortsteile liegen weit auseinander und die Busverbindung ist nicht gerade optimal. Doch es gibt auch einiges, was bereits gut funktioniert. Das Projektbüro ist in der ehemaligen Sparkasse Stützengrün eingerichtet. Geöffnet ist dort: Dienstag 9-12 Uhr und Donnerstag 16-19 Uhr.