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Erzgebirge

Eine Reise durch die Ortsgeschichte

Festmeile Historisches Treiben herrscht zwischen Raschau und Markersbach an zwei Tagen

Sie ist knapp drei Kilometer lang - die historische Festmeile in Raschau-Markersbach. Am nächsten Wochenende, also am 12. und 13. September, können Besucher dabei auf eine besonders lebendige Geschichtsreise gehen. Die Meile beginnt historisch an der Süß Mühle in Raschau beginnt und endet an der Jenaplanschule Markersbach beziehungsweise an der Kirche in Markersbach. In mehr als 50 Bildern soll die historische Entwicklung der Kommune erzählt und beschrieben werden. "Wir haben etwa 500 Mitwirkende", sagt Organisationschef Jochen Teumer, der seit Beginn der Vorbereitungen die Fäden für die Jahrfeier in den Händen hält. In historischen Kostümen und mit viel angeeignetem Wissen erzählen die Raschau-Markersbacher ihre Geschichte.

An den wichtigsten Stationen der Geschichtsmeile liegen zudem gedruckte Flyer aus, auf denen die wesentlichen Hintergründe zur Entwicklung der Einheitskommune erläutert werden. So ist es den Besuchern möglich, eine Chronik des Ortes zusammen zu tragen. Denn wer will kann sich die gedruckten Blätter einfach mitnehmen und zuhause zusammenzuheften. "Für Menschen, die nicht ganz so gut zu Fuß sind, fährt an beiden Festtagen die Tschu-Tschu-Bahn", sagt Jochen Teumer und stellt in Aussicht. Zudem wird die Geschichtsmeile an beiden Tagen identisch sein, so dass man die Strecke gern auch teilen könnte und nicht gezwungen ist, an einem Tag sämtliche Bilder abzulaufen. "Ich denke, das kommt den Gästen sehr entgegen." Außerdem können so auch die Mitwirkenden einige Bilder besuchen und einen Eindruck vom Getümmel erhalten. Die historische Festmeile ersetzt einen Festumzug, auf den die Raschau-Markersbacher ganz bewusst verzichtet haben. Zuerst gab es einige Skeptiker, mittlerweile aber sind (fast) alle vom gewählten Konzept begeistert.



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