Eine starke Bilanz auf Landesebene

Leichtathletik Vertreter aus dem Erzgebirge überzeugen in der Halle

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Hürden-Spezialistin Rosalie Weber (W 13) vom LV 90 Erzgebirge belegte bei der Landesmeisterschaft im Fünfkampf Platz 5. Foto: Andreas Bauer

Chemnitz/Gelenau. Nach den Regionalmeisterschaften des Bereiches Chemnitz sind in der Leichtathletik nun die Landesmeisterschaften der laufenden Hallensaison komplett absolviert. Als letzte waren im Chemnitzer Sportforum die Vertreter der Altersbereiche U 20 und U 16 sowie die Senioren in den einzelnen Disziplinen gefordert. Dabei brachten es die Starter des LV 90 Erzgebirge auf 24 Medaillen. Nicht ganz so groß waren die Aufgebote zweier anderer Vereine aus dem mittleren Erzgebirge, deren Ausbeute sich dennoch sehen lassen konnte.

Das sind die Sieger

Mit Klaus Fischer stellte der TSV Olbernhau einen dreifachen Landesmeister. Der M-70-Starter war in seiner Altersklasse mit Kugel und Diskus sowie im Hochsprung eine Klasse für sich. Auch im Nachwuchs war Olbernhau dank Max Neuber, der in der M 14 Gold im Kugelstoßen gewann, auf dem Podest vertreten.

Außerdem wurden bei der Siegerehrung drei Sportler des SV 1870 Großolbersdorf nach vorn gebeten. Mit Manja Groß (W 35/Diskus) und Nadine Beck (W 40/Diskus, Kugel) stellte der Verein zwei Landesmeisterinnen. Außerdem erlief sich Walter May (M 70) den ersten Platz über 3000 Meter. Dank Rüdiger Kunze (M 50/Sprint), Dominik Lewin (M 35/Wurf) und Mario Weber (M 45/400 m) durfte sich auch der LV 90 über sächsische Meistertitel im Seniorenbereich freuen.

Starke, junge Generation

Der Fokus der Erzgebirger lag jedoch auf den unteren Altersklassen. "Insgesamt kann sich die Bilanz sehen lassen", sagt Trainer Maik Werner, der in allen Bereichen Erfolge vermelden konnte. Während in der U 16 Steven Richter und Larissa Stiehler mit starken Leistungen das Kugelstoßen gewannen, meldete sich die zuvor lange verletzte Viktoria Dönicke mit einem U-20-Sieg über 60 Meter zurück. Mit ihrer Zeit kam sie jedoch nicht an Rebekka Haase heran, die eine Woche zuvor bei den Damen die WM-Norm nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst hatte.