Eine Zwischenbilanz: Gedenkstätte im Erzgebirge seit fast zwei Jahren am Start

90 Prozent der Besucher schließen sich Führungen in Hoheneck an

Stollberg/Erzgeb.

Die Gedenkstätte Hoheneck ist ein zentrales Element vom Areal Stalburg in Stollberg. "Seit der Eröffnung im Juni 2024 arbeiten wir daran, die überregionale Bekanntheit und die Bildungsrelevanz zu erhöhen", sagt Christian Ahner, Geschäftsführer der Gedenkstätte Hoheneck gGmbH.

Man wolle eins erreichen, so Ahner, dass Hoheneck im gesamten Bundesgebiet einen gewissen Klang hat, der nicht unbedingt nur negativ behaftet ist mit dem Erinnern an das Frauengefängnis, sondern auf die Gedenkstätte Hoheneck zeigt im ehemaligen Gefängnis.

 

Besucherzahlen über den Erwartungen

Die Besucher-Resonanz liegt über den Erwartungen in 2025. "Für viele Museen sind 6.300 Besucher wenig, für uns sind das sehr viele, denn über 90 Prozent davon haben Hoheneck im Rahmen von Führungen besucht", so Ahner.

Auch aus dem Grund, weil bei den Führungen das ehemalige Zellenhaus einer der Bestandteile ist und Besucher so einen authentischen Eindruck gewinnen können.

 

Hoher Aufwand bei Führungen

Es eine Herausforderung, die Führungen personell abzudecken. Die Gedenkstätte wird durch Fördermittel aus der Gedenkstätten-Stiftung Sachsen finanziert mit jährlich 169.000 Euro. Hinzu kommen 169.000 Euro vom Bund.

Der Eigenanteil der Stadt Stollberg liegt bei 10.000 Euro. Die

 

Einnahmen durch Führungen und Spenden

Einnahmen aus Führungen und Spenden lag 2025 bei rund 55.000 Euro. Das sei für den Anfang beeindruckend und man versuche das weiter auszubauen, sagt Christian Ahner.

 

Fördermittel für neue Projekte

Für das aktuelle Jahr 2026 sei es gelungen, für drei Einzelprojekte eine Förderung zu erhalten.

 

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