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Einem Teilnehmerrekord folgt ein Spendenrekord

Übergabe Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr übergeben symbolischen Spendenlauf-Scheck

Schwarzenberg. 

Schwarzenberg. Sie konnten ihr Glück kaum fassen, waren vom Engagement der Erzgebirger schlichtweg begeistert: Heidrun Ballmann, Geschäftsführerin der Kliniken Erlabrunn gGmbH, und Hospizleiterin Elvira Tschab. 43.100 Euro - diese Zahl stand auf dem symbolischen Spendenscheck, den Kevin Koschnick von der freiwilligen Feuerwehr Schwarzenberg übergeben konnte. Ein rein symbolischer Akt.

Bei der genannten Zahl handelt es sich um die Summe aller Spendengelder, die vor, während und nach dem Hospizlauf eingegangen sind. Die Entwicklung der Benefizveranstaltung, die vor sieben Jahren aus der Taufe gehoben wurde, war enorm: "In den ersten Jahren war es für uns schwierig, überhaupt Starter zu finden, weil der Spendenlauf noch nicht das Thema in der Region war", sagt die Klinik-Geschäftsführerin. Vielen fehlte auch die Vorstellung, wie so etwas funktionieren könnte, deshalb trommelten die Organisatoren bis kurz vorm Start Teilnehmer zusammen.

Mittlerweile ist der Spendenlauf ein Selbstläufer. "Heute kommen die Leute schon im Frühjahr zu uns und erkundigen sich nach der Veranstaltung. Sie wollen rechtzeitig den Termin wissen", so Ballmann. In diesem Jahr gab es mit mehr als 800 Läufern einen Teilnehmerrekord. Die große Frage war: Schlägt sich das in den Spenden nieder? Letztendlich hat es geklappt. Die Gelder sind für die Finanzierung des Erzgebirgshospizes wichtig.



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