Einen Blick über die Terrassenstadt wagen

Bürgerinitiative Buchholzer öffneten ihre Gärten und Höfe

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Gastfreundschaft steckt in den Erzgebirgern einfach drin. Vor allem, wenn sie Buchholzer sind und ihre Höfe und Gärten öffnen. So wie am Samstag zum 2. Tag der offenen Höfe und Gärten. Trotz Hitzewelle ging es in der Terrassenstadt lebhaft zu. Mit dem Flyer in der Hand orientierten sich die Besucher in den engen, romantischen Gassen, um zwischendurch immer wieder Platz zu nehmen, sich zu stärken und natürlich die traumhaften Gärten zu bestaunen.

Terrassen bieten traumhafte Ausblicke

So wie Silvia und Gunther Heyne. Das Chemnitzer Ehepaar war als erstes im Garten von Matthias Förster gelandet und absolut begeistert: "Wir finden es eine super Idee, die Gärten zur Stippvisite zu öffnen. Nach Buchholz sind wir gekommen, weil wir uns für Blumen interessieren und um zu sehen, was man in so kleinen Gärten am Berg alles machen kann." Matthias Förster schenkte inzwischen Kaffee aus und schwärmte von seinem Buchholz: So ein Grundstück am Hang mit Blick vom Bärenstein bis zur Bergkirche und ins Sehmatal ist einfach traumhaft. Die Terrassenlandschaft hat nicht nur Nachteile, sondern bietet ganz tolle Ausblicke.

Man muss allerdings auch ein stückweit Mut dazu haben. Hier blüht alles so wunderbar, weil meiner Frau als Floristin die Liebe zum Detail am Herzen liegt." Diese kleinen Details sind es oft, welche die Gärten und Höfe in Buchholz ausmachen. Initiiert von der Bürgerinitiative Pro Buchholz zeigte jeder, was auch an unwegsamen Stellen möglich ist. Jens Iser von Pro Buchholz lobte die Besonderheiten und das Engagement der 24 Teilnehmer an der Aktion und lud jeden Besucher zum Ideen aufgreifen und abgucken ein. Übrigens fuhr erstmals auch die Tschu Tschu Bahn, und auch das kam super an.