Einer der Besten in der Liga

Fußball Trainer Pavel Dotchev und Kapitän Martin Männel mit einer Analyse

Der FC Erzgebirge Aue hat mit seinem sehr guten Start in die Drittliga-Saison viele überrascht. Selbst der Chefcoach des FC Erzgebirge Aue, Pavel Dotchev, gibt zu, dass er mit einem so guten Zwischenergebnis nicht gerechnet hat: "Ich weiß aber auch, dass Phasen kommen werden, in denen es nicht so gut läuft. Dann kann ich auch mehr über das Team sagen." Momentan sei er mit der Arbeit seiner Mannschaft sehr zufrieden. Angst, dass seine Jungs aufgrund der ansprechenden Tabellensituation abheben, hat Dotchev nicht: "Bei uns im Team ist alles ganz normal. Es ist keiner überheblich." Dass das Umfeld natürlich sehr gern den sofortigen Wiederaufstieg sehen will, könne er verstehen: "Aber wir sind Realisten." Es wäre eine Überraschung, wenn man problemlos über die Saison komme, so der Trainer.

Die Tabelle könne man sich fünf oder sechs Spieltage vor Schluss anschauen.

Dass die Veilchen in Sachen Punkteausbeute so gut dastehen, ist vor allem der großartigen Hintermannschaft zu verdanken. Nur viermal musste FCE-Schlussmann Martin Männel bis zum 9. Spieltag hinter sich greifen. Der alte Hase im Auer Kasten wird nicht nur aus diesem Grund von Dotchev immer wieder gelobt. Männel ist nicht nur Leistungsträger, sondern auch ein hervorragender Kapitän, der eher bescheiden daher kommt: "Für viele Defensivleute ist es das erste Jahr in der 3. Liga. Es war sicherlich viel Respekt dabei. Wir haben aber auch einen guten Kader", so Männel: "Es gab hinten keine großen Veränderungen, dadurch konnten wir von Spiel zu Spiel reifen", analysiert der Kapitän die gute Defensivabteilung. "Ich bin nur ein Teil der Mannschaft. Es liegt mir fern, mich da hervorzutun." Allerdings macht er auch kein Geheimnis daraus, dass er gern einer der besten Torhüter der Liga sein will: "Ich habe die letzten fünf Jahre in der 2. Liga auf ordentlichem Niveau gespielt." Daran habe er immer anknüpfen wollen.