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Einheit verliert im Abstiegskampf an Boden

Handball Plauener verlieren gegen den HBV Jena deutlich mit 27:36

Plauen. 

Plauen. Es ist unbegreiflich! Der HC Einheit Plauen kann gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt einfach seine Leistung nicht abrufen. Auch gegen den HBV Jena wurde deutlich mit 27:36 (11:17) verloren. Nur zehn Minuten Tempo-Handball zu Beginn der zweiten Halbzeit reichten natürlich nicht, um Zählbares zu verbuchen. Damit bleiben die Spitzenstädter auf dem letzten Tabellenplatz der Mitteldeutschen Oberliga. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt nunmehr fünf Punkte.

HCE-Trainer Jan Richter versteht seine Mannschaft nicht

"Der Auftritt meiner Mannschaft ist für mich heute ein Rätsel", zeigte sich Trainer Jan Richter nach dem Spiel ratlos. Dabei sah es vor diesem so wichtigen Match gar nicht schlecht aus: "Nach dem guten Spiel gegen Freiberg letzte Woche hatten wir uns gegen Jena einiges vorgenommen. Aber das konnten wir größtenteils einfach nicht umsetzen. Egal wen ich auf die Platte stellte, es machte keinen Unterschied", analysierte Jan Richter. Den ersten Treffer der Partie erzielten die Gäste aus Jena. Für die Spitzenstädter erlöste Pascal Wolf die knapp 380 Zuschauer nach vier Minuten mit dem ersten Tor. Zuvor landeten mehrere Würfe der Plauener neben dem Gebälk. Die Mannschaft verunsicherte sich damit selbst. Erst nach weiteren fünf Minuten erzielte wiederum Pascal Wolf das zweite Tor für Einheit. Trainer Jan Richter sah sich beim Stand von 2:5 nach zehn Minuten gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Doch diese zeigte keine Wirkung. Jena zog auf und davon (3:9). Beim Stand von 11:17 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel keimte Hoffnung

Nach dem Seitenwechsel schien Einheit wie ausgewechselt. Trainer Jan Richter hatte die Abwehr umgestellt, um die Rückraumspieler der Jenaer frühzeitiger zu attackieren und auch Torhüter Jan Misar bekam nun ein ums andere Mal die rettende Hand an den Ball. Durch Tore von Peter Werning, Lukas Zverina und Moritz Rahn verkürzten die Spitzenstädter innerhalb von fünf Minuten auf 15:17. Jenas neuer Trainer Sergio Casanova reagierte mit einer Auszeit und unterbrach so den Spielfluss der Plauener. Bis zum 19:21 hatte Einheit mehrfach die Möglichkeit nach Ballgewinnen und Kontern den Anschluss und folgend vielleicht sogar den Ausgleich zu erzielen. Doch die Abschlussschwäche machte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Die Gäste nutzten nun jeden Fehler gnadenlos aus. Einheit muss nun am Sonntag, 16 Uhr, im letzten Spiel des Jahres beim SV Oebisfelde antreten.

HCE Plauen: Misar, Ott, Beketov (2 Tore), Dobritz (2), Krüger (1), Wolf (3), Höpner (1), Werning (2), Zverina (4), Kies (3), Rahn (4), Danowski (7/ davon 1 Siebenmeter).



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