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Einmalige Handwerkskunst

Jubiläum Manufaktur Klaus Kolbe besteht seit 25 Jahren

Seiffen. 

In der letzten Woche beging die Manufaktur Klaus Kolbe in Seiffen ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Für die Belegschaft, die Familie und auch viele der Gäste war das ein emotionaler Tag. Erst im März war Firmengründer Klaus Kolbe nach langer Krankheit verstorben. Der Botschafter des Erzgebirges ist für seine detailreichen und ausgeklügelten mechanischen Schwibbögen bekannt, die ihn weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt gemacht haben. Seine Enkelin Jenny Wagner hat seine Nachfolge angetreten und möchte, gemeinsam mit der ganzen Familie, die Geschäfte im Sinne ihres Großvaters weiterführen. "Ich bin in die Rolle quasi reingewachsen, schon seit der Schulzeit war es mein Wunsch hier zu arbeiten", sagte die junge Handwerksmeisterin.

Das Interesse an den Produkten ist groß, wie der Andrang zum Tag der offenen Tür bewies. Viele Kunden, Freunde und Bekannte waren in den kleinen Betrieb nach Seiffen gekommen um Glückwünsche zu überbringen oder um sich endlich einmal persönlich anzuschauen, wo die berühmten mechanischen Bögen hergestellt werden. So wie Ingrid Riedel, die in der Zeitung davon gelesen hatte. "Einfach großartig", schwärmte sie angesichts der ausgestellten Produkte. Bei allem Traditionsbewusstsein wird trotzdem an Neuheiten gearbeitet. So soll in diesem Jahr erstmals das Meisterstück von Jenny Wagner in einer kleinen Serie produziert werden. "Wir haben die Produktion schon lange geplant, wir haben bereits jetzt viele Anfragen zu dem Schwibbogen", erläutere sie.



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