Einsatz im Erzgebirge: Dachstuhlbrand sorgt für Vollsperrung und Warnmeldung

Starke Rauchentwicklung löst NINA-Warnung aus

Lugau/Erzgeb.

Auf der Erlbacher Straße ist am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr ein Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. Ersten Informationen zu Folge kam es aus noch ungeklärter Ursache im Eingangsbereich des Wohnhauses zu einem Brand.

Bewohner retten sich unverletzt ins Freie

Rasch breitete sich der Brand in den Spitzboden und dem Dachstuhlbereich aus. Die Bewohner des Hauses konnten sich in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.

Dach muss für Löscharbeiten geöffnet werden

Um den Brand löschen zu können und weil auch kein Innenangriff der Feuerwehr möglich ist, muss das Dach des Hauses derzeit von Drehleitern aus aufwändig mit Kettensägen geöffnet werden. Wegen einer Photovoltaikanlage und einer möglichen Stromschlaggefahr, musste das Gebäude durch ein Energieunternehmen, stromlos geschalten werden.

NINA-Warnung für Bevölkerung

Für die Löscharbeiten ist die Erlbacher Straße derzeit voll gesperrt. Auf Grund von einer starken Rauchentwicklung wurde zudem eine NINA Warnung herausgegeben. Die Bevölkerung wird dringend aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klima- sowie Lüftungsanlagen auszuschalten.

Einsatz mit rund 75 Kräften

Im Einsatz sind zirka 75 Kameraden der Feuerwehren Lugau, Erlbach-Kirchberg, Ursprung, Niederwürschnitz und Oelsnitz sowie die Feuerwehr Gersdorf aus dem benachbarten Landkreis Zwickau, der diensthabende Kreisbrandmeister und der Kreisbrandmeister des Erzgebirgskreises. Auch ein Rettungswagen ist für die Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.

Brandursache wird ermittelt

Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr schätzt, dass die Löscharbeiten noch bis in die Mittagsstunden andauern werden.

Update der Polizeidirektion Chemnitz am 9. Dezember gegen 13.30 Uhr

Ein Brandursachenermittler untersuchte gestern das Wohnhaus in der Erlbacher Straße, in dem es zum Brand gekommen war. Die Untersuchungen ergaben, dass der Brand im Bereich der ortsfesten Elektroanlagen im Hauseingangsbereich ausgebrochen ist. Der Sachschaden wird vorläufig auf eine niedrige sechsstellige Summe geschätzt.

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