Einsatz von Nebel- leuchten

Tipp Was ist erlaubt, was nicht?

Sehen und gesehen werden sind mit die wichtigsten Kriterien, um das ganze Jahr über sicher im Verkehr unterwegs zu sein. Doch in der dunklen Jahreszeit erhöht sich die Relevanz noch - vor allem bei Nebel. Wer nicht weiß, in welchen Fällen was erlaubt, vorgeschrieben und verboten ist, riskiert seine eigene Sicherheit und Bußgelder. Die strengeren Regeln gelten dabei für die Nebelschlussleuchten. Sie dürfen laut der Straßenverkehrsordnung (StVO) außerhalb und innerhalb von Ortschaften erst dann eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite unter 50 Meter beträgt. Wer sich nicht sicher ist, ob die Sichtweite bereits unter 50 Metern liegt, kann dies gut an den Leitpfosten am Rand der Straßen erkennen. Sie sind im Abstand von 50 Metern platziert. Ist der nächste nicht mehr sichtbar, wird es Zeit, die Schlussleuchte zu aktivieren. Die Nebelscheinwerfer dagegen dürfen laut der StVO, Paragraph 17 auch dann eingeschaltet werden, wenn nicht nur Nebel, sondern zum Beispiel auch Schneefall oder Regen die Sicht erheblich behindert. Hier gilt als Richtlinie: Behindert das Einschalten des Fernlichts eher die Sicht, als dass sie sie verbessert, dürfen die Nebelscheinwerfer ihre Aufgabe übernehmen.