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Einvernehmlich: Schuster verlässt Kumpelverein

Fußball Nach Tagen des Rätselratens geben FC Erzgebirge Aue und Dirk Schuster Trennung bekannt

Nun ist es offiziell: Der FC Erzgebirge Aue und Dirk Schuster gehen ab sofort getrennte Wege. Das haben die Vereinsführung und Schuster mitgeteilt. Man habe sich gemeinsam darauf geeinigt, den ursprünglich bis Juni 2022 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. In einer Erklärung dankte Helge Leonhardt Dirk Schuster ausdrücklich für die herausragende Arbeit in den vergangenen beiden Jahren. "Es wurde zweimal vorzeitig der Klassenerhalt gesichert", heißt es dort. Trotz allem bestehe aus Sicht der Vereinsführung die Notwendigkeit, neue sportliche Impulse zu setzen. Die kommende Saison werde extrem schwierig.

Unterschiedliche Ansichten als Trennungsgrund

Dirk Schuster stimmt in diese Lobeshymne mit ein und sagt: "Für mich war eine großartige Sache, noch mal als Cheftrainer in meine Heimatregion zurückzukommen. Ich bin sehr glücklich, dass wir trotz schwieriger Umstände zweimal frühzeitig den Klassenerhalt erreicht haben und dass ich damit zur Etablierung und Entwicklung des Vereins beitragen konnte." Als Grund für die Trennung nennt Schuster die unterschiedlichen Ansichten in sportlichen Fragen auf Führungsebene. Überraschend an der Erklärung ist, dass Präsident Helge Leonhardt ihm zudem ausdrücklich dafür dankt, dass er bereit ist, den Weg der Vertragsauflösung mitzugehen: "Wir wünschen ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn. Er ist immer wieder gern im Erzgebirge willkommen", enden Leonhardts Ausführungen. Der ehemalige Cheftrainer seinerseits endet mit den Worten: "Ich wünsche dem gesamten Verein mit seinen überragenden Fans nur das Beste."



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