Eisenbahnforscher tagen in Annaberg-Buchholz

mobilität Zschopauer zeigte sich von der Konferenz begeistert

Annaberg-Buchholz. 

Annaberg-Buchholz. Mitte September fand in Annaberg-Buchholz eine Konferenz um die Zukunft der Bahn und der Mobilität statt. Reichlich 200 internationale Experten folgten der Einladung und tauschten sich in Diskussionsrunden aus. Themen waren u.a. neue Technologien zur Umsetzung von Automatisierung und Sicherungssystemen, alternative Betriebskonzepte, aber auch die Herausforderungen für Eisenbahner und Fahrgäste. "Da neben Vertretern der Industrie und der Forschung auch Bahnbetreiber und politische Entscheidungsträger an den Diskussionsrunden teilnahmen, konnten die einzelnen Themen aus vielen Blickwinkeln betrachtet werden. Während der Mittwoch ganz im Zeichen der Foren stand, wurden die Ergebnisse am Donnerstag vorgestellt. Am Nachmittag waren die Fachleute dann eingeladen, sich im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd und entlang der Teststrecke nach Schwarzenberg verschiedene Demonstratoren anzuschauen. Fast jeder Meter Gleis im Südbahnhof wurde benötigt, um die vielen Forschungs- und Entwicklungsfahrzeuge auszustellen. Als besonderer Höhepunkt war auch das "Advanced Train Lab" wieder zu sehen. "Der früher als `Diesel-ICE` bekannte VT605 war schon im vergangenen Dezember in der Region unterwegs und lockte unzählige Anwohner und Fotografen an die Strecken", sagte der Zschopauer Dr. Mirko Caspar vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig. Auch im Bahnhof Schlettau gab es Vorführungen. Es wurden Ergebnisse zum automatisieren Rangieren gezeigt, die künftig dabei helfen sollen, den Versatz von Waggons effizienter durchführen zu können. Zur Konferenz hatten der "Smart Rail Connectivity Campus" Annaberg sowie die Technische Universität Chemnitz eingeladen.