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Endlich! Hohndorf erhält ein Pflegeheim

Projekt Gemeinde freut sich auf Senioreneinrichtung im Ort

Hohndorf. 

Hohndorf. Einen alten Baum verpflanzt man nicht, sagt ein bekanntes Sprichwort. Das gilt nicht nur in der Flora, sondern auch für den Mensch. "Senioren wollen speziell im Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben", sagt auch Matthias Groschwitz. Und der Bürgermeister von Hohndorf weiß, wovon er redet. Denn bisher muss er 50 bis 55 Senioren, die aus dem Dorf stammen, andernorts in Pflegeheimen besuchen, weil es in Hohndorf selbst kein solches Betreuungsangebot gibt.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Das wird sich nach langem Kampf nun endlich ändern. "Wir sind überglücklich." Vor allem darüber, einen langen Atem bewiesen zu haben. "Seit neun Jahren versuchen wir, in diese Richtung etwas zu unternehmen", so Groschwitz, der von Anfang an auf einen bereits ansässigen Partner baute: die Theodor-Fliedner-Stiftung, die in Hohndorf als Außenstelle ein "Dorf im Dorf" betreut und unter anderem behinderte Menschen in ihrem Alltag unterstützt, sie vielseitig fördert und fordert.

Pflegeheim entsteht in bester Lage

"Um die Stiftung noch fester an uns zu binden, trugen wir die Idee eines Pflegeheims zu ihnen." Das ist lange her. "Der Verzug hatte viele Gründe, auch weil es im Vorstand immer wieder Wechsel gab."

Nun aber sei es gelungen, das Vorhaben fest zu zurren. Er rechnet mit eineinhalb Jahren Bauzeit. "Das ist für uns ein großer Schritt nach vorn." Entstehen soll die Pflegeeinrichtung an der Schönen Aussicht - ganz in der Nähe befinden sich Einkaufsmarkt, Apotheke, Post, Bäcker, Sparkasse und andere Läden. "Die perfekte Lage gerade für Senioren, die noch einigermaßen mobil sind."



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