Endstation Slowenien: Warum ein Lokalmatador erneut bei der Erzgebirgsrundfahrt fehlt

Rad-Klassiker wird am 10. Mai in Einsiedel gestartet

Chemnitz

Als Vincent John 2024 die Erzgebirgsrundfahrt gewann, war es durchaus ein kleiner Meilenstein in der Karriere des Chemnitzer Radsportlers. Im Vorjahr konnte John aus Verletzungsgründen nicht an den Start des Klassikers der Rad-Bundesliga gehen.

Teamwechsel und neue Ziele

Anfang 2026 wechselte der 21-Jährige zum Schwingshandl Intralogistics Cycling Team, das seinen Sitz in Österreich hat. Im Trikot des Drittdivisionärs schrieb sich der Sachse als Einzelstarter in die Bundesliga ein und wollte am 10. Mai 2026 aufsatteln.

Sturz verhindert Start

Doch daraus wird leider nichts. John stürzte am vergangenen Sonntag bei einem Eintagesrennen in Slowenien, musste an der Hand operiert werden. "Rund drei Kilometer vor dem Ziel hat es bei 70 km/h richtig gekracht", berichtete der Pedaleur, der nun wahrscheinlich zwei Monate pausieren muss.

Vorbereitungen laufen planmäßig

Die Vorbereitungen auf das Rennen mit Start und Ziel vor dem Brauhaus laufen unterdessen planmäßig. In gewohnter Weise führt das anspruchsvolle Eintagesrennen über zirka 160 Kilometer und knapp 3000 Höhenmeter von Chemnitz-Einsiedel durch den Erzgebirgskreis und den Landkreis Mittelsachsen.

Anspruchsvolle Strecke mit Bergwertungen

An der Ullmanns Höhe (bei Augustusburg), am Kalkwerk in Lengefeld, auf dem Spiegelwald in Lauter-Bernsbach und in Eibenberg geht es um Punkte für die Bergwertung. Zudem sind wieder Sprintwertungen in Herold und in Großwaltersdorf geplant.

Starke Konkurrenz am Start

Unter anderem hat auch Vorjahressieger Johannes Adamietz (Team Rembe rad-net) für die Rennserie gemeldet.

Bedeutung im Rennkalender

"Wir sind froh, dass wir an diesem Termin festhalten können. Er passt perfekt in den nationalen Radsportkalender. Für die Teams ist es nach dem Start auf dem Sachsenring am 4. April das zweite Rennen der Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga, das in Sachsen ausgetragen wird. Die Fahrer freuen sich auf die Erzgebirgsrundfahrt, auch weil sie ein echter Gradmesser ist", sagt Sven Krahnert, bei dem zum dritten Mal die Fäden als Organisationschef zusammenlaufen.

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