Erinnerung an historische Festmeile

Engagement Raschauer und Markersbacher überzeugen in jeder Hinsicht

So ganz langsam wird das Festjahr 2015 in Raschau-Markersbach geschlossen. Die Einheitskommune hat vieles erlebt. Hochkarätige, lustige, spannende und immer unterhaltsame Veranstaltungen reihten sich anlässlich 775 Jahre Raschau und Markersbach wie die Perlen an einer Kette.

Den Höhepunkt aber gab es Mitte September beim Festwochenende. Dabei wurden tausende Gäste auf der fast drei Kilometer langen historischen Festmeile begrüßt und mehr als 5.000 Festplaketten verkauft.

Die Einwohner des Ortes hatten sich für die historische Festmeile, die es anstelle eines Festumzuges gab, mächtig ins Zeug gelegt. Sie stellten verschiedene Meilensteine der Geschichte dar. Aber auch kleinere Anekdoten aus dem Dorfleben wurden erzählt. Dort wo einst die Raschauer Korkfabrik stand, herrschte an jenem Wochenende mittelalterliches Flair.

Nur wenige Schritte vom Mittelaltermarkt entfernt, drehte sich alles um den bekannten Chronisten des Erzgebirges, um Pfarrer Christian Lehmann. Eine kleine Abordnung aus Scheibenberg angeführt durch Wolfgang Andersky, Bürgermeister a. D., und dem neuen Kommunalchef Michael Staib erfüllten dieses Bild mit Leben.

Die Jahrfeier von Raschau und Markersbach ging auf die erste urkundliche Erwähnung 1.240 zurück.

Damals wurden die beiden Orte an den Abt des Klosters Grünhain verkauft. Dieses historische Bild wurde an de Grundschule Raschau vom EZV Raschau gestaltet. Thema war auch die bekannte Georgenburg, die von Kellner Arno Georgi gebaut wurde. Mit viel Liebe zum Detail und ganz viel ehrenamtlichen Engagement haben die Raschau-Markersbacher ein unvergessliches Festwochenende auf die Beine gestellt.