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Erlabrunn: Neuer Chefarzt kommt aus der Slowakei

Wechsel Michal Smalo übernimmt größte psychosomatische Akutklinik Sachsens

Erlabrunn. 

Erlabrunn. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Erlabrunner Krankenhaus ist die größte psychosomatische Akutklinik Sachsens. Im Jahr werden in Erlabrunn etwa 600 Patienten behandelt. Weil die Nachfrage so groß ist, gibt es sogar eine Warteliste.

Nun hat diese Klinik mit MUDr. Michal Smalo einen neuen Chefarzt. Er hat Anfang des Monats die Nachfolge von Dr. med. Bernd Eilitz angetreten, der über viele Jahre die Klinik erfolgreich führte und entscheidenden Anteil an der Einführung besonderer Therapieformen hatte. Der 42-jährige Smalo stammt ursprünglich aus der Slowakei und hat dort auch sein Medizinstudium absolviert. 2004 kam er nach Deutschland und ging zunächst ins thüringische Bad Salzungen. "Es war die Abenteuerlust, der Wunsch etwas Neues kennenzulernen. Ich wollte reifer, erwachsener und unabhängiger werden", sagt der Mediziner heut. Zudem habe ihn das deutsche Gesundheitssystem gelockt. Es sei in vielerlei Hinsicht vorbildlich.

Dass sich Smalo nun für das Erzgebirge entschieden hat, lag vor allem am guten Ruf der Einrichtung und an einer speziellen Form der geschlossenen Gruppentherapie, in der eine Musiktherapie integriert ist. "Der Ruf der Klinik ist sehr gut", sagt der 42-Jährige auf die Frage, warum er sich für das Erzgebirge entschieden hat. Neben den schon genannten 75 Betten gehören zehn Tagesklinikplätze zum Haus. Denn der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie war unter anderem auch in Bad Hersfeld, Fulda, Erfurt und Bad Salzungen tätig. Seit 2016 absolvierte er im Bereich der Psychosomatik viele Weiterbildungen. Bernd Eilitz hat seinen Nachfolger in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Chefarzt eingearbeitet. In seiner Freizeit geht Smalo gern joggen, schwimmen und wandern.