Erst Bremen, dann Frankfurt

Fußball FC Erzgebirge Aue will auch ohne tolle Atmosphäre punkten

Zwar rückt der Pokalkracher zwischen dem Drittligisten FC Erzgebirge Aue und dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt immer näher, doch im Lößnitztal hält man momentan die Bälle flach. Klare Ansage von FCE-Cheftrainer Pavel Dotchev: "Es wäre falsch, wenn wir uns jetzt schon über Frankfurt Gedanken machen würden." Im Fokus stehe erst einmal die Partie am Freitagabend gegen die 2. Mannschaft von Werder Bremen. "In Bremen lauert die Gefahr. Wir spielen gegen den Tabellenletzten, gegen eine gut ausgebildete Mannschaft, die nicht auf die Tabelle gucken. Sie wollen einfach weiterkommen", umreißt Dotchev die Situation des Gegners: "Wir spielen auf Platz 11 in Bremen, vielleicht vor 2000 Zuschauern, wenn überhaupt - keine so richtig tolle Atmosphäre. Das heißt, es ist ein Spiel, in dem wir nur verlieren können. Und wenn wir da hinfahren und gedanklich beim Pokalspiel sind, dann kann es sehr gefährlich für uns werden." Ziel sei es, in Bremen zu gewinnen und damit auch gestärkt in das Pokalspiel zu gehen. Doch seine Schützlinge sehen das genauso. Kapitän Martin Männel beispielsweise will noch nicht allzu viele Gedanken an den Pokalfight verlieren: "Klar guckt man schon ´mal auf die Ergebnisse, die die Frankfurter in der 1. Liga einfahren." Männel ist sich sicher, dass sein Team dann auch über sich hinauswachsen wird. "Jetzt kommt erst einmal Bremen", so Männel. Vielleicht kann dort die Torflaute überwunden werden.