Erst sanieren, dann trainieren

Umbau KARO Dancers aus Bad Schlema müssen vorerst umziehen

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Die KARO Dancers sind derzeit mit Ausräumen beschäftigt - im Bild die Minis vorn Josephine Lauckner. Hinten rechts Tanzschulleiterin Katrin Rosenkranz und hinten links Trainerin Hanka Kühn. Foto: Ralf Wendland

Bad Schlema. Bei den KARO Dancers, die ihre Probenräume in der ehemaligen Gleesbergschule in Bad Schlema haben, herrscht derzeit ein kontrolliertes Durcheinander - kein Wunder, denn erst vor 14 Tagen hat der Verein erfahren, dass die Bauarbeiten an der Gleesbergschule, die zum Seniorenzentrum umgebaut wird, soweit vorangeschritten sind, dass der geplante Durchbruch vom Hauptgebäude Richtung Tanzschule unmittelbar bevorsteht und man den Bereich bis Sonntag geräumt haben muss.

Am Montag bereits sollen die Arbeiten im Bereich der Toiletten und Umkleiden der Tanzschule beginnen und danach folgen die restlichen Räume. "Wir hoffen, dass wir in einem Vierteljahr wieder einziehen können", sagt Tanzschulleiterin Katrin Rosenkranz. Beim Ausräumen haben alle mit angepackt.

Die Koordination musste kurzfristig erfolgen

Während der Maßnahme sind die KAROS in der Umgebung verstreut - ob im fit up Schneeberg, im Kulturhaus oder bei der Tanzschule Zweitakt in Aue, in der Personalgarage der Kurgesellschaft und in einem Klassenzimmer der Oberschule Westerzgebirge. Selbst bis Schwarzenberg geht es in die Ritter-Georg-Halle.

Das alles zu koordinieren, wird eine Herausforderung. In weiser Voraussicht, weil man nie wusste, wann die Bauarbeiten beginnen, hat man bereits seit Juni 2018 Kostüme ausgelagert. In 2019 steht im August ein großer Auftritt an. Die KARO Dancers gestalten die "Night of Diamonds" beim Mittelsächsischen Kultursommer.