Erste Citylinks sollen Ende 2020 durchs Erzgebirge rollen

Zeitplan Ausbau des Chemnitzer Modells kommt voran

Zwönitz. 

Zwönitz. Einige Zeit hat es gedauert, jetzt gibt es positive Nachricht, was den Ausbau des Chemnitzer Modells über den Stollberger Raum bis nach Aue angeht. Wie es vom Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) heißt, sind umfangreiche Bauvorbereitungen nötig. Der scharfe Baustart ist für Mitte September anberaumt. Ursprünglich hat man bereits am 20. August beginnen wollen. Wegen der umfangreichen Bauvorbereitungen des Großprojektes habe man den Start verlegen müssen, erklärt VMS-Sprecher Falk Ester. Dieser Umstand habe keine Auswirkungen auf den ehrgeizigen Zeitplan, sagt er.

65 Millionen Euro für Projekt eingeplant

Dieser sieht vor, dass bereits Ende 2020 die ersten Citylinks zwischen Aue und Chemnitz rollen sollen. Das Projekt umfasst auf einer Strecke von 47 Kilometern die Ertüchtigung von sechs Bahnhöfen und Haltepunkten sowie neun Brücken. Die voraussichtlichen Kosten liegen bei 65 Millionen Euro. Voraussichtlich wird die Bauausführung an drei Stellen gleichzeitig starten - bei Chemnitz Süd, in Dittersdorf und Zwönitz.

Bauvorbereitungen laufen

Der VMS habe am 29. Juli den Auftrag für die zweite Ausbaustufe des Chemnitzer Modells, sprich den Abschnitt zwischen Aue und Chemnitz vergeben. Ende Juli, so Ester, sei der technische Baubeginn durch die Arbeitsgemeinschaft aus STRABAG Rail GmbH und STRABAG AG erfolgt, die seitens des VMS beauftragt worden ist. Derzeit sei die STRABAG RAIL mit der Bauvorbereitung beschäftigt. Sechs Wochen sind dafür vorgesehen. Zu den Arbeiten gehören die Baustelleneinrichtungen, Materialbeschaffungen, Kampfmittelsondierungen, Planung von Behelfsbauten, das Beantragen von Schachtscheinen sowie die Erstellung einer Dokumentation des Baugeländes vor Baubeginn.