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Erzgebirge

Erste Drive-in Impfaktion Sachsens in Aue

Impfen Gesundheitsministerin besucht "Drive-Impf"

Aue. 

Aue. Die erste Drive-in-Impfaktion Sachsens läuft heute in Aue. Als Location dient der überdachte Parkplatz des Simmel-Centers Aue. Der "Drive-Impf" ist organisiert worden vom Deutschen Roten Kreuz Sachsen und dem Technischen Hilfswerk und wird von der Stadt Aue- Bad Schlema unterstützt. Impfwillige können sich ohne Voranmeldung und ohne das Auto verlassen zu müssen, ihre Impfung abholen. Die Aktion heute läuft noch bis 20 Uhr im Rahmen der Shoppingnacht in Aue-Bad Schlema. Unterstützt vom Simmel-Markt erhält jede geimpfte Person einen 5-Euro-Shopping-Gutschein.

So funktioniert der Drive-Impf

Sascha Goll, Leiter des Krisenstabes "Kommunale Impfhilfe" der Stadt Aue-Bad Schlema erklärt, wie der "Drive-Impf" funktioniert: "Das Ganze soll so, wie man das vom Drive-In kennt, funktionieren. Durch das Fenster werden die Personen im Check-In aufgenommen und dort findet auch die Aufklärung statt. Dann wird weiter gefahren und am nächsten Punkt wird quasi im Auto durchs Fenster geimpft. An der nächsten Station werden dann die Unterlagen fertig gemacht, es folgt der Check-Out und das Ausfahren. Danach wird empfohlen, dass die Geimpften am Sammelparkplatz noch kurz, für etwa 15 Minten, verweilen." Es gehe darum, ein möglichst einfaches Angebot ohne große Hürden zu unterbreiten, ergänzt Goll, der auch sagt: "Wenn sich das "Drive-Impf" bewährt, soll es weitergeführt werden in Sachsen." In Aue sind heute zwei Impfstraßen parallel aufgebaut, die nicht nur mit dem Auto befahren, sondern auch zu Fuß durchlaufen werden können.

Mit der Schließung der letzten von 13 Impfzentren in Sachsen, wo fast 2 Millionen Impfungen gesetzt worden sind, verlagert sich die Impfkampagne jetzt vor allem auf die niedergelassenen Ärzte und die Beteiligten im Rahmen der medizinischen Regelstrukturen, wie Krankenhäuser und auch Betriebsärzte. Mit dem "Drive-Impf" will man zeigen, dass weiterhin 30 mobile Teams bis Ende des Jahres im Einsatz sind, um die Impfkampagne ortsnah und bedarfsgerecht zu unterstützen. "Es muss weitergehen, denn wir haben die Impfquoten, die wir brauchen, in Sachsen einfach noch nicht erreicht. Auch im Erzgebirge haben wir Nachholbedarf.

Deshalb sind die mobilen Teams eine ganz wichtige Säule", sagt Sachsen Gesundheitsministerin Petra Köpping, die heute in Aue bei der Eröffnung des "Drive-Impf" dabei gewesen ist. "Mit diesem Angebot holt man die Menschen da ab, wo sie ihren Alltag leben und zum Einkaufen gehen", so die Ministerin. Mit den mobilen Teams habe man bisher gute Erfahrungen gemacht.