Erste Kessel für die Wünschensdorfer Bierfabrik

Aufbau Im November soll der erste Gerstensaft fließen

erste-kessel-fuer-die-wuenschensdorfer-bierfabrik
Emsiges Treiben beim Aufbau der Kessel in der Bierfabrik Erzgebirge - hinten Mitte Uwe Gottwald. Foto: Jan Görner

Wünschendorf. Uwe Gottwalds Plan, im November den ersten selbst gebrauten Gerstensaft in der Bierfabrik zu servieren, nimmt Gestalt an. Diese Woche ist, wie er selber sagt, die "Hardware" gekommen. Seine Freunde helfen ihm dabei, die Braukessel und die damit verbundene Technik zu installieren. "Ohne meine Freunde würde das nicht gehen", betonte der Wünschendorfer, den hier alle nur Max nennen. In der ehemaligen Lagerhalle finden seit einiger Zeit Veranstaltungen statt.

"Craftbiere" bereits entwickelt

Auch die sichern seine Freunde ab. Handwerklich gebrautes Bier aus dem Erzgebirge unter die Leute zu bringen, das ist sein Wunsch. Er möchte andere Menschen mit seiner Leidenschaft anstecken. Rezepturen für verschiedene so genannte "Craftbiere" hat er schon lange entwickelt und in seiner kleineren Brauanlage auf seinem Grundstück umgesetzt. In der Bierfabrik möchte er ein Kellerpils, Pale Ales, India Pale Ales und Belgische Strong Ales brauen.

Problem mit der Beheizung

Die Kessel selbst hat Uwe Gottwald in Bayern aufgespürt. Sie stammen von Bauernhöfen, die sie zur Milchproduktion nutzten. "Im Grunde ist das die gleiche Technik", sagte er. Bis alles ordnungsgemäß für die aus vier Kesseln bestehende Braukette funktioniert, werden noch Wochen vergehen. Außerdem muss das Problem der Beheizung noch gelöst werden. "Das wird schon. Ich habe schließlich gute Freunde", so der Wünschendorfer.

Die nächsten Veranstaltungen mit Live-Musik gibt es in der Bierfabrik am 2. Oktober mit "Chmelli, am 18. November mit den "Shophonks" und am 25. Dezember mit "Erzgebilly".