Erster Doppel-Weltcup in Klingenthal: Geschwister Freitag am Start

bilanz Nickelhütte-Sportler ohne Medaille

Aue. 

Aue. Erstmalig ist ein Doppel-Weltcup in der Vogtland-Arena in Klingenthal ausgetragen worden und mittendrin im Wettkampf-Getümmel zwei Sportler der SG Nickelhütte Aue - Selina Freitag und ihr Bruder Richard Freitag. Das Ganze von der Bande aus verfolgt hat Mutter Diana Freitag. Sie sagt: "Natürlich drückt man beiden die Daumen. Wenn die Kinder zufrieden sind mit ihren Leistungen, dann bin ich es auch. Für mich geht es überhaupt nicht um Platzierungen." Wie Selina Freitag sagt, sei es ein gutes Gefühl, wenn jemand von der Familie beim Wettkampf dabei ist: "Das pusht zusätzlich und es macht uns beiden noch mehr Spaß. Das wir die Möglichkeit haben, zusammen einen Wettkampf zu springen, das freut mich sehr."

Richard Freitag verpasst zweiten Durchgang

Die 18-jährige sagt auch: "Wenn ich oben am Absprung stehe, dann denke ich persönlich in dem Moment an nichts mehr, nur an das, was der Trainer vorher gesagt hat und daran, die Technik richtig auszuführen. Ich bin jetzt noch nicht an dem Punkt, wo ich ganz vorn mitspringen kann, aber ich gebe bei jedem Wettkampf mein Bestes." In Klingenthal war es für sie mit 108 Metern Platz 26. Für Richard Freitag war es ein rabenschwarzer Wettbewerb im Einzel: mit 117 Metern im ersten Durchgang verpasste er zum ersten Mal seit einem Jahr den zweiten Durchgang. Mit der Mannschaft, zusammen mit Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Constantin Schmid, war es Rang sechs.