Erstmalig verliehen: Jungunternehmerpreis Aue

Spende 1.000 Euro Preisgeld fließen nicht in die eigene Tasche

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Enrico Heymann (Mitte) hat den Jungunternehmerpreis Aue von IGA-Vorstand Katrin Winkler, Thomas Liersch, verantwortlicher Redakteur der "Freie Presse"-Lokalredaktion Aue, Oberbürgermeister Heinrich Kohl und Tobias Andrä (v.li.) überreicht bekommen. Foto: R. Wendland

Aue. Die erste Ausgabe des Jungunternehmerpreises Aue steht jetzt bei Enrico Heymann in der Auer Firma Clen Solar. Der 29-Jährige ist einer der beiden Inhaber. Gegründet 2008 ist das Unternehmen gewachsen - seit 2010 sind die Auer bundesweit unterwegs und bieten Photovoltaik-Anlagen schlüsselfertig an.

Von der Angebotserstellung über die Projektierung, Logistik und Montage bis hin zur Inbetriebnahme wird alles abgedeckt. "Wir bauen bundesweit pro Jahr 250 Anlagen und haben eine Niederlassung in der Schweiz", erklärt Enrico Heymann. Aktuell sind 17 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Jungunternehmerpreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, wird gestiftet von der Industrie- und Gewerbevereinigung Aue (IGA), der Deutschen Bank, der Stadt Aue und der "Freien Presse". Eigentlich sollte der Preis bereits beim Neujahrsempfang Ende Januar überreicht werden, doch der Preisträger war nicht persönlich anwesend, sodass man die Übergabe jetzt nachgeholt hat. "Leider war ich beruflich so stark eingebunden, dass der Termin im Januar nicht haltbar war", entschuldigt sich Heymann.

Initiator für den Jungunternehmerpreis Aue war Stadtrat Tobias Andrä. "Als es um die Frage ging, wer in diesem Jahr die Brückenehrennadel erhält, ist die Idee aufgekommen, etwas für junge Leute ins Leben zu rufen, die man schlecht fürs Lebenswerk ehren kann, was mit der Brückenehrennadel ja getan wird." Im Hinterkopf den Gedanken, dass Aue eine Industrie- und Gewerbestadt ist, hat Andrä den Jungunternehmerpreis ins Rollen gebracht und die Idee vorangetrieben.

Das Preisgeld steckt die Firma Clen Solar nicht in die eigene Tasche: die 1.000 Euro gehen als Spende an den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Diakonissenhauses Zion in Aue. Die Übergabe soll im April erfolgen.