Erstmals Prolog beim Extrem Enduro-Spektakel in Grießbach

Motorsport GetzenRodeo 2021 wieder WESS-Finale?

Grießbach. 

Grießbach. Die Vorzeichen stehen gut, dass das die World Enduro Super Series, kurz WESS, nach dem grandiosen Finale Anfang November letzten Jahres im Oktober 2021 ins Erzgebirge zurückkehrt. Doch noch ist in Bezug auf die 9. Auflage des GetzenRodeo in Grießbach noch nicht alles unter Dach und Fach, da ja noch nicht einmal die aktuelle Saison aufgrund der bekannten Ereignisse starten konnte.

 

Aller Voraussicht nach wird der GetzenRodeo e.V. im ADMV im kommenden Jahr wieder den Zuschlag für das WESS-Finale erhalten. Denn dass der Verein um die beiden Vereinsvorsitzenden Falko Haase und Matthias Schubert immer ein Ass im Ärmel haben, ist bekannt. Und nun plant man, einen Prolog am Vortag des eigentlichen Renntages ins Programm einzuflechten.

 

"Wir bleiben unserer Tradition treu"

Matthias Schubert sagte: "Es war klar, dass wir 2020 definitiv nichts planen. Und da sind wir sehr froh, dass uns Corona in dem Sinne nicht betrifft. Wir blicken aber schon voraus und planen derzeit unser Event im Herbst 2021. Darauf arbeiten wir hin. Der Sponsor Red Bull hat uns bereits in einem größeren Umfang seine Unterstützung zugesagt. Wir wollen mit dem Prolog das Getzen Rodeo weiter aufwerten. Es wird ein kurzer prägnanter Abschnitt über 400 Meter und nicht nur für die besten Starter, sondern für alle. Wobei voraussichtlich jeder einmal fahren wird. Hierbei werden immer zwei Fahrer gemeinsam starten. Die Prologergebnisse bestimmen die Startreihenfolge für Samstag. Wir bleiben unserer Tradition treu, Fahrern wie Zuschauern jedes Mal etwas Neues zu bieten. Das heißt die Strecke zu modifizieren, neue Elemente einzubauen, die Fahrtwege zu Hindernissen zu verändern, während der Kern der Strecke unverändert bleibt. Der Zielhang wird dann die steile "Ofenrohr"-Auffahrt für die besten 20 sein. Der Start wird ebenfalls verlegt und befindet sich nicht mehr oben in Sportplatznähe, sondern unweit des Zieles."

Daneben ist Falko Haase erleichtert, dass das Schwarzfahren nach seinem Wissen im Gebiet um Scharfenstein in diesem Frühjahr merklich zurückgegangen ist. "Um die Schwarzfahrerei ist es, da die Trainingsstrecken wieder offen sind, sehr ruhig geworden. Und das freut uns natürlich sehr."