Erwartungen am Berg deutlich übertroffen

Radsport 17 Podiumsplätze für RSV Venusberg

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Die orange-blauen Trikots des RSV 54 Venusberg waren am Anstieg in Waldkirchen fast immer an der Spitze der Teilnehmerfelder zu sehen. Foto: Andreas Bauer

Waldkirchen. Vom leichten Dauerregen haben sich die Radsportler des RSV 54 Venusberg nicht beeindrucken lassen. Als Ausrichter der diesjährigen Landesmeisterschaft im Bergfahren überzeugten sie sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Hinsicht. "Von den Temperaturen her ging es ja. Auch der Wind hielt sich in Grenzen", sagt Trainer Klaus Fischer über die Bedingungen beim 12. Erz-Bergpreis, der auf der Dorfstraße in Waldkirchen ausgetragen wurde.

Dort hatten die Teilnehmer eine 2,1 Kilometer lange Strecke mit durchschnittlich 14 Prozent Steigung zu bewältigen - und zwar gleich zweimal. Zunächst wurden die 175 Höhenmeter per Massenstart in Angriff genommen. Wenig später folgten dann die Verfolgungsrennen. Der Sieger des zweiten Durchgangs war somit der Meister der jeweiligen Altersklasse.

Der schnellste Fahrer kommt aus Cottbus

Die Tagesbestzeit legte Juri Hollmann vom RSC Cottbus hin. Der Vierte der Junioren-Weltmeisterschaft meisterte den Kurs in 5:35 Minuten - und wurde nach dem zweiten Lauf zum Meister der Junioren gekürt. Ein starkes Einzelresultat, doch die beste Vereinsbilanz hatten die Gastgeber aufzuweisen.

"Unsere ohnehin schon hoch angesetzte Zielvorgabe von zehn Medaillen wurde mit insgesamt 17 Podiumsplätzen deutlich übertroffen", berichtet Klaus Fischer: "Damit erhielten alle Sportler und Trainer für das überaus harte Vorbereitungsprogramm ihren verdienten Lohn."

Bei den U-13-Mädchen gelang dem RSV 54 dank Gianna Schmieder (1.) und Malin Zwintzscher (2.) ebenso ein Doppelerfolg wie bei den Juniorinnen in Person von Eva Luca (1.) und Maria Forkel (2.). Hinzu kamen Titelgewinne durch Toni Albrecht (U 13), Zeno Winter (U 11), Eufemia Schmieder (U 11), Moritz Kretschy (Jugend) sowie Christian Weinhold und Karsten Schmidt im Seniorenbereich. Robin Wagler (3./Junioren) Giovanni Schmieder (3./Jugend) schaffen es auch aufs Treppchen - genau wie einige Hobby-Fahrer des RSV.



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