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"Erzgebürger" sind ausgezeichnet worden

Engagement Landkreis hat viele Ehrenamtliche, die Großes leisten

Aue. 

Aue. Das Engagement von Ehrenamtlichen im Landkreis ist breit gefächert. Das wurde zur Verleihung des Regionalpreises des Erzgebirgskreises, der erstmalig ausgelobt wurde, deutlich. Es gab vier Kategorien und 62 Nominierte. Zehn "Erzgebürger" sind im Kulturhaus Aue ausgezeichnet worden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sagt, es sei wichtig, dass sich Menschen, die sich engagieren, wertgeschätzt fühlen.

Das sind die Gewinner

Zur Preisverleihung in Aue sagt Kretschmer, es sei eine echte Knaller-Veranstaltung. Unter dem Stichwort Engagement fürs Gemeinwohl steht das Kriseninterventions- und Notfallseelsorgeteam Annaberg an erster Stelle. Matthias Bittersmann ist überrascht über den Zuspruch: "Die Arbeit, die wir leisten, ist eine für Menschen, die in Extremsituationen allein sind." Auf die Plätze kamen die Auer Hospizgruppe "Zion" (2.) und Kay Seidel aus Stützengrün (3.), der Fußball-Nachwuchstrainer ist und sich im Projekt "Route 169" engagiert. Für eine lebenswerte Heimat hat sich der Männergesangsverein "Sachsentreue" Neuwürschnitz besonders eingesetzt.

Wie Chorleiter Harald Strietzel erklärt, versuche man altes Liedgut zu erhalten. Weitere Preisträger dieser Kategorie: der Förderverein Schindlers Blaufarbenwerk Zschorlau (2.) und der Erzgebirgische Theaterverein Hormersdorf (3.). Musik ist die Leidenschaft der Aktiven des Jugendblasorchesters Stadt Thum, das in der Kategorie Kultur, Sport und Tourismus an erster Stelle steht vorm Jugendclub "Wolfsheim" Königswalde und dem Wildensteiner Sportverein. Der Sonderpreis "Jung und engagiert im ERZ" ging an den Schulsanitätsdienst des Humanistischen Greifenstein-Gymnasiums Thum.



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