Erzgebirge als "Heimat der Lichter"

Tradition Tourismusverband sieht Potential für Lichtmess

erzgebirge-als-heimat-der-lichter
Veronika Hiebl folgt privat selbst der Lichtmess-Tradition. Foto: Ralf Wendland

Zwönitz. Touristisch gesehen ist das Thema "Lichtmess", das in Zwönitz Tradition hat und auch mit Herz und Seele gelebt wird, nicht unwichtig. Jedes Jahr zieht es nicht nur Einheimische auf den Markt, wenn die Weihnachtsbeleuchtung ein- beziehungsweise ausgeschalten wird, sondern auch Neugierige, die extra deshalb nach Zwönitz fahren.

Über die Frage, ob sich Lichtmess im gesamten Erzgebirge durchsetzen kann, wurde schon oft diskutiert. Veronika Hiebl, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge sagt: "Grundsätzlich muss man es jedem selbst überlassen. Man kann es nicht verordnen und kann auch nicht verlangen, dass überall im Erzgebirge die Weihnachtsbeleuchtung bis Lichtmess brennt."

Das Aber dabei: "Aus touristischer Sicht muss man klar sagen: Für Gäste ist es traumhaft, wenn sie auch im Januar bis Februar das Lichtermeer im Erzgebirge erleben können." Hiebl gibt zu, dass man sich schon ein stückweit wünschen würde, wenn die Tradition um sich greift. Festgestellt hat sie, dass die Zahl der Städte und Gemeinden und auch der Einwohner, die bis Lichtmess beleuchten, schon immer mehr wird in den letzten Jahren.

Ein Argument: "Wir werben ja auch damit, dass wir die Heimat der Lichter sind als Erzgebirge und da ist es natürlich toll, wenn die Lichter leuchten."