Erzgebirge Aue gegen Schalke 04: Cheftrainer sieht noch Schwächen

Der FC Erzgebirge Aue hat eine Woche vor dem Saisonstart in der Regionalliga seine Generalprobe bestritten. Die Veilchen empfingen dazu den Bundesligisten Schalke 04.

Aue

Am Ende stand ein 2:4 auf den Video-Leinwänden im eins-Erzgebirgsstadion. Der FC Erzgebirge Aue musste also bei der Generalprobe gegen den königsblauen Bundesligisten eine Niederlage einstecken. Doch die Enttäuschung darüber hielt sich in Grenzen – zumindest unter den Fans. Diese wollten ein Fußballfest erleben und dieses wurde ihnen geschenkt. Immer hin kamen mehr als 12.430 Fußball-Fans ins Lößnitztal. Auf den Rängen waren sowohl Königsblau- als auch die Veilchen-Farben zu sehen.

Schwachstellen erkannt

Alles lief friedlich ab. Doch Cheftrainer Khvicha Shubitidze hat ein, zwei Schwächen ausgemacht. „Es haben schon einige gewitzelt, es sieht so gut aus. Jetzt haben wir gesehen, wo es nicht so gut aussieht“, sagt der Coach. Mit der ersten Viertelstunde in der zweiten Halbzeit war Khvicha Shubitidze überhaupt nicht zufrieden: „Da lief gar nichts so, wie es laufen sollte.“ Sein Team sei nicht darauf eingestellt gewesen, dass Schalke mit einer solchen Wucht aus der Kabine kommt. Erst danach wurde es aus Shubitidzes Sicht wieder ein ansehnliches Spiel seines Teams.

Jeder bekommt seine Einsatzchancen

Die Startelf gegen Schalke 04 könnte auch fast die Mannschaft sein, die am kommenden Sonnabend als Erstes gegen Altglienicke aufläuft. „Wir schwanken zwischen drei, vier Spielern, bei denen wir noch nicht genau wissen, wer es am Ende macht.“ Doch jeder werde seine Einsatzchancen bekommen. Denn bis Ende August hat der FC Erzgebirge Aue in Summe acht Pflichtspiele. „Wir brauchen jeden.“

Maxim Burghardt sprach nach dem Testspiel von einem sehr starken Gegner. „Es war ein Bundesligist mit dem wir uns gern gemessen haben. Man hat die Qualität von denen auch gemerkt. Es war ein sehr guter Test, eine sehr gute Vorbereitung für nächste Woche“, so der Verteidiger. Es habe Spaß gemacht. Nun steige die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel. Das Team sei heiß auf den Start. „Wir haben alle Bock und wir wollen, dass es losgeht“, so Burghardt.

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