Erzgebirge Aue hält an Rekordspieler Männel fest

Martin Männel geht im Lößnitztal in sein 19. Jahr. Als Nummer 1 ist er aber nicht gesetzt. Dafür stellte der Verein die Weichen für Männels berufliche Zukunft.

Aue

Alle Entscheidungen sind beim FC Erzgebirge Aue noch nicht gefallen. Es gibt nach wie vor offene Positionen, die für den Neustart in der Fußball-Regionalliga noch besetzt werden müssen. Derzeit ist auch noch nicht endgültig geklärt, welche Spieler bleiben.

Groß war die Freude, dass sich Marcel Bär für ein weiteres Jahr im Lößnitztal entschieden hat und die Veilchen mit ihm auch nach dem Abstieg planen können.

Der „ewige“ Männel bleibt

In dieser Woche konnte der Verein eine weitere Vertragsverlängerung klarmachen: Martin Männel macht im Kumpelverein weiter. Der Verein ist sich demnach mit dem Rekordspieler nach mehreren Gesprächen einig geworden.

Der mittlerweile 38-Jährige will seine Erfahrung einbringen und den jungen Torhüterkollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zu diesen jungen Torhütern gehört ein echtes Eigengewächs: Max Uhlig gilt auf der Position als besonders hoffnungsvoll.

Wird Uhlig die neue Nummer 1?

„Max Uhlig hatte ein schwieriges Jahr mit zwei längeren Verletzungspausen“, erklärte vor einigen Tagen Kaderplaner Steffen Ziffert. Doch die Verantwortlichen wissen um sein Potential.

„Zudem attestieren ihm die Trainer Top-Leistungen im Training. Auch in seinen Einsätzen in der 3. Liga hat er bereits nachgewiesen, dass er das Zeug für höhere Aufgaben hat“, so Ziffert. Seit 2016 trainierte Uhlig bei den Veilchen und durchlief die Stationen in der Porsche-Kumpelschmiede.

Männel soll an den Verein gebunden werden

Martin Männel hingegen geht damit in sein 19. Jahr bei den Lila-Weißen. Er war 2008 ins Lößnitztal gekommen. Natürlich bereitet sich Männel auch auf die Zeit nach seiner aktiven Karriere vor. Kaderplaner Ziffert machte klar, dass er für die Saison nicht als Nummer ein im Tor gesetzt sein werde. „Aber wenn die Mannschaft ihn mit all seiner Erfahrung braucht, ist er wie in den vergangenen 18 Jahren zur Stelle“, so Ziffert.

Im Rahmen der Vertragsverhandlungen wurde demnach auch der Übergang für Männels berufliche Orientierung im Verein konkretisiert.

Rekordspieler ist weiter wichtig für die Mannschaft

Wie wichtig Männel für die Mannschaft ist, hatte sich in der vergangenen Spielzeit mehrfach gezeigt. Er war beispielsweise im Pokalfinale beim FSV die sichere Bank. Der 38-Jährige hat mittlerweile 596 Pflichtspiele beim FCE absolviert und hat damit gute Chancen die 600 vollzumachen.

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