Erzgebirge Aue: Männel rettet im Jubiläumsspiel einen Punkt

Erzgebirge Aue und Stuttgart II trennen sich im Sonntagsspiel torlos

Aue-Bad Schlema

In der 3. Fußballliga hat es für den FC Erzgebirge Aue gegen den VfB Stuttgart II kein Happyend gegeben. Die Begegnung im eiskalten Eins-Erzgebirgsstadion endete torlos. Damit nahm jeder Verein einen Punkt mit. Stuttgart im sicheren Mittlfeld wird es freuen, der Kumpelverein hatte sich garantiert vor heimischem Publikum viel mehr vorgenommen.

Vier Änderungen in der Startelf

Cheftrainer Jens Härtel würfelte die Startelf durch. Vier personelle Veränderungen gab es im Vergleich zum Spiel beim SC Verl (1:1). Julian Guttau fehlte aufgrund einer Erkrankung, Marvin Stefaniak verletzungsbedingt. Ricky Bornschein und Jannic Ehlers nahmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür waren Moritz Seiffert, Julian Günther-Schmidt, Erik Weinhauer und Marcel Bär von Beginn an dabei.

Schwache erste Halbzeit

Die erste Halbzeit hielt wenig Höhepunkte auf Auer Seite bereit. Das Spiel der Veilchen wirkte nicht überzeugend. Stuttgart startete deutlich besser in die Begegnung. Es fehlte aber die Genauigkeit in der Offensive. Die Gäste konnten sich nicht belohnen. Nach und nach kamen auch die Erzgebirger in die Begegnung. Viel Anteil daran hatte Schlussmann und Kapitän Martin Männel. In der 30. Minute hielt der ewige Männel sogar einen Foulelfmeter. Auch der Nachschuss blieb ohne Konsequenzen. Moritz Seiffert holte zuvor Noah Darvich von den Beinen. Der Gefoulte trat selbst an. Doch Männel parierte. Ein Männel-Glanzmoment im Jubiläumsspiel. Der Torwart stand bereits zum 550. Mal in einem Punktspiel für die Veilchen im Kasten.

Anderes Gesicht in Halbzeit II

Auch die zweite Halbzeit ließ sich für Stuttgart zunächst besser an. Bereits in der 46. Minute wurde es richtig brenzlig für die Hausherren. Di Benedetto zog ab, der Ball ging knapp am Tor vorbei. Dass auch der FC Erzgebirge Aue gefährlich kann, zeigte sich in der 48. Minute. Marcel Bär legte auf Julian Günther-Schmidt ab. Der Schuss aus spitzem Winkel ging aber links vorbei. Generell legten beide Mannschaften in den zweiten 45 Minuten ein paar Scheite ran, steigerten sich. Die in der ersten Halbzeit zerfahrene Partie entwickelte sich in der zweiten Hälfte zu einem ansehnlichen Fußballspiel – zumindest über weite Strecken und zumindest für den neutralen Zuschauer. Die rund 6800 Veilchen-Fans im Stadion hingegen dürften gezittert haben und das lag nicht nur an den eisigen Temperaturen. Immer wieder kreierten beide Teams Möglichkeiten. Es fehlte an Kleinigkeiten. Und so blieb es bei einem torlosen Spiel.

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