Erzgebirge Aue sportlich am Boden: Zerknirschter Bär, ratloser Trainer und die Konkurrenz siegt

Fußball: Veilchen empfangen im dritten Spiel der englischen Woche Alemannia Aachen

Aue

Der Vereinsgeburtstag ist Geschichte und damit muss der FC Erzgebirge Aue ganz schnell wieder in den Alltag der 3. Liga zurückkehren. Es ist englische Woche. Die ersten beiden Spiele der spielreichen Zeit waren aus Auer Sicht Nullnummern. Zuerst gab es zuhause die 1:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück. Am Dienstag dann verloren die Veilchen auswärts bei 1860 München mit 1:2. Die Begegnung dort war eine außergewöhnliche. In der zweiten Halbzeit war es so neblig, dass der Schiedsrichter das Spiel zunächst unterbrechen musste.

 

Nebel sorgt für Spielunterbrechung in München

Dumm war nur, dass die Gäste kurz zuvor einen zweiten Treffer verkraften musste. In der Situation sahen weder Martin Männel noch die Auer Abwehr gut aus. Es herrschte in dieser Szene nicht nur dichter Nebel, sondern auch dichtes Gerangel im Auer Strafraum. Männel bekam den Ball nicht zu fassen. Nutznießer war Sigrud Haugen. Er traf für die Löwen zum 2:1.

 

Weiter kein Sieg unter Trainer Dabrowski

Damit bleibt Christoph Dabrowski auch im fünften Spiel als Veilchen-Chefcoach ohne Sieg. Viel Kritik konnte und wollte der Coach am Dienstag nach der Begegnung im Münchner Nebel nicht äußeren. "Was soll ich der Mannschaft heute vorwerfen? Dass sie nicht alles reinwerfen? Dass sie nicht bis zum Schluss versuchen, so ein Spiel zu drehen?", so Dabrowski im Nachspielinterview "Magenta-Sport".

 

Trainer lobt Einsatz seiner Mannschaft

Und Recht hat der Trainer. Die Veilchen zeigten auch am Dienstag viel Kampfgeist, wollten zumindest den Ausgleich erzielen, doch alle Versuche, den Ball über die Linie zudrücken, scheiterte.

 

Große Chance kurz vor Schluss

Besonders ärgerlich dürfte die Chance in der 89. Minute durch Stürmer Marcel Bär gewesen sein. Er schloss aus aussichtsreicher Position ab, Doch der Ball segelte übers Tor.

 

Marcel Bär zeigt sich selbstkritisch

Bär, dem zuvor der Ausgleich gelungen war, zeigte sich bei Magenta sehr zerknirscht und sprach davon, versagt zu haben: "Es tut extrem weh. Das ist ein ganz schlimmes Gefühl."

 

Situation im Abstiegskampf verschärft sich

Bitter zudem: Am Mittwoch verschärfte sich die Situation im Kampf um den Klassenerhalt weiter. Die direkten Konkurrenten punkteten. Und so zog der 1. FC Saarbrücken auf acht Punkte davon.

 

Blick auf das nächste Heimspiel

Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen wird immer größer und scheint kaum noch zu überwindbar. Das Spiel gegen Alemannia Aachen im eins-Erzgebirgsstadion wird am Samstag 14 Uhr angestoßen.

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