Erzgebirge Aue testet am Freitag gegen Chemie Leipzig

Cheftrainer wünscht sich Wettkampfhärte für sein Team

Aue

Zwei Spiele der neuen Saison sind Geschichte: Doch der FC Erzgebirge Aue wartet noch immer auf einen Sieg. Das Heimspiel gegen Hansa Rostock endete torlos und damit mit einer Punkteteilung. Das erste Auswärtsspiel beim SSV Ulm brachte für die Veilchen eine 0:1-Niederlage.

Testspiel in Leipzig

Um im Rhythmus zu bleiben, reist der FC Erzgebirge Aue am Freitag zu einem Testspiel. Gegner ist der Regionalligist Chemie Leipzig. Ein Grund für diesen Test ist, dass die Profis, die noch keine kompletten Einsatzzeiten hatten, weitere Wettkampfpraxis und damit Wettkampfhärte benötigen.

Im Rhythmus bleiben

„Das ist im Training nicht zu simulieren“, wird Cheftrainer Jens Härtel auf der Vereinshomepage zitiert. Ein zweiter Grund: Nach zwei absolvierten Liga-Spielen soll das Team im Rhythmus bleiben. „Und keine Spannung zu verlieren“, so Härtel. Anpfiff ist in Leipzig 19 Uhr. Chemie war erst am Mittwoch in der Liga beim Chemnitzer FC aufgelaufen. Die Messestädter verloren mit 1:0.

Wichtiger Spieler fehlt

Auf Seiten des FC Erzgebirge Aue wird im Test gegen Chemie definitiv Julian Guttau fehlen. Er darf erst am Montag die Belastung erhöhen. Bis zum Wochenende läuft seine Antibiotika-Therapie. Auch Maxi Schmid hat sich eine Knieblessur zugezogen, deshalb steht hinter seinem Einsatz ein Fragezeichen.

Weiterer Spieler verletzt

Definitiv fehlen wird Torhüterhoffnung Max Uhlig. Untersuchungen haben ergeben, dass sich der 18-Jährige beim Auswärtsspiel in Ulm die Patellasehne im rechten Knie angerissen hat. Uhlig hatte als Nummer 2 Martin Männel ersetzt, der wegen des Schulanfangs seines Sohnes fehlte.

Mehrere Monate Ausfall

Laut Verein, ist eine Operation bei Uhlig nicht erforderlich. Der Heilungsprozess soll konservativ erfolgen. Das allerdings erfordert Geduld: Der Keeper wird voraussichtlich mehrere Monate ausfallen.

Verletzung wirft Uhlig zurück

Uhlig gilt als echte Hoffnung im Tor. Er könnte, so sehen es viele Fans, in die Fußstapfen von Martin Männel treten. Er kommt aus dem eigenen Nachwuchs und erlernte im erzgebirgischen Burkhardtsdorf das 1x1 des Fußballs. Schon im Test gegen Borussia Mönchengladbach hatte Uhlig nach seiner Einwechslung gezeigt, was in ihm steckt. Die aktuelle Verletzung wirft ihn erst einmal zurück.

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