Erzgebirge wird 2025 zur Enduro-Hochburg: Zwei WM-Gastgeber bündeln die Kräfte

Im Oktober enden gleich zwei WM-Serien im mittleren Erzgebirge - Gastgeber unterstützen sich logistisch.

Zschopau/Grießbach

So ruhig die Feiertage waren, so stressig wird es im neuen Jahr vor allem für die Motorsportvereine im Erzgebirge. Die Strapazen nehmen sie allerdings gern in Kauf, da sie im Herbst zwei absolute Highlights im Geländesport ausrichten dürfen. Den Anfang macht dabei der MSC "Rund um Zschopau", der unter der Mithilfe mehrerer anderer Klubs vom 17. bis 19. Oktober Gastgeber für das Finale der Enduro-Weltmeisterschaft sein wird. Nur eine Woche später folgt nur wenige Kilometer entfernt der nächste Kracher, denn am 24. und 25. Oktober stellt das Grießbacher Getzen-Rodeo den letzten Lauf der Hard-Enduro-WM dar.

Zwei Highlights binnen einer Woche

"Wir sind schon fleißig am Bauen", sagt Mitorganisator Falko Haase. Mit seinen Helfern errichtet er auch diesmal wieder extreme Hindernisse im Getzen-Wald, die den Rodeo-Teilnehmern alles abverlangen werden. Beginnen konnte die Vorbereitung schon im vergangenen Jahr, denn waren keine Geländefahrer in Grießbach unterwegs. "Wir behalten den Zwei-Jahres-Rhythmus bei", sagt Haase, der sich umso mehr auf die nächste Wettkampfauflage in diesem Jahr freut. Und er ist froh darüber, bei der Vorbereitung auf die Unterstützung des MSC "Rund um Zschopau" bauen zu können. Beide Vereine bündeln im Vorfeld ihre Kräfte, so gut es geht.

Vereine setzen auf Nachhaltigkeit

Natürlich wird auf völlig unterschiedlichen Strecken gefahren. Doch es gibt andere Wege, um sich gegenseitig unter die Arme zu greifen. "Von der Logistik her lässt sich viel machen. Wir sprechen uns ab", sagt der MSC-Vorsitzende Michel Keil und nennt den Tribünenbau, Sanitäranlagen oder auch die Security als Beispiele. Statt die Ausrüstung von unterschiedlichen Firmen zu ordern, bleiben durch die Zusammenarbeit unnötige weite Transportwege erspart. "Damit tun wir auch etwas für die Nachhaltigkeit", betont Keil. So seien gute Voraussetzungen gegeben, um den WM-Prolog am 17. Oktober und die beiden darauf folgenden Fahrtage mit jeweils drei Sonderprüfungen bestmöglich über die Bühne zu bringen.

 

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