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Mittelsachsen

Erzgebirger holen bei IDM in Most satt Punkte

Motorrad IDM gastiert bei der zweiten Station im tschechischen Most

Most/Tschechien. 

Most. Das vergangene Wochenende stand im tschechischen Most im Zeichen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Bei der 2. von insgesamt 7 Stationen war die 1. Liga des deutschen Straßenrennsports in Most zu Gast. Nach dem Auftakt in Oschersleben im Mai in der Magdeburger Börde war nun das Autodrom auf der Südseite des Erzgebirgskamms Schauplatz des Geschehens.

"Wir sind gut dabei gewesen"

Das Erzgebirge vertraten im Brüx in Nordböhmen ein 20-jähriger Supersprt-300-Fahrer und eine 16-jährige Straßenrennfahrerin in der gleichen Klasse. Ersterer, Toni Erhard, hat sich in 10 Jahren erfolgreich im Straßenrennsport etabliert, 2011 stieg er in den Mini-Bike Cup ein, seit 2018 mischt der Pöhlaer in der IDM Supersport 300 mit, wurde hier auf Anhieb Deutscher Meister. In der aktuellen Saison stieg der Erzgebirger von KTM auf Kawasaki um und startet erstmals für das Team Roto-Store BRT. "Im Training lief es recht gut. Ich komme sowohl mit der Strecke als auch mit meinem Bike gut zurecht, habe ein gutes Setting gefunden. Ich habe mir die Pole erkämpft und denke, da geht etwas fürs Rennen. Doch einfach wird es nicht, denn schnell sind in dieser Klasse alle. Allerdings vermute ich, es wird sich im vorderen Feld eine große Gruppe bilden und da werde ich versuchen, mit dabei zu sein. Denn mein Bestreben geht dahin, beim Heimrennen so viele Punkte wie möglich mit nach Hause zu nehmen", sagte Toni Erhard kurz vor dem Start. Nach den beiden Läufen zog der Pöhlaer ein Fazit: "Insgesamt lief es nicht schlecht, wir sind gut dabei gewesen. Im zweiten Rennen konnte ich noch besser attackieren als im ersten", sagte Erhard, der mit den Plätzen 8 und 4 aus Most abreiste und anstrebt, die positive Energie zum nächsten Rennen in Schleiz mitzunehmen.

Verbesserung im Folgerennen

Lucy Michel ist mit ihren 16 Jahren nicht schlecht dabei. Die Team-Laux-Fahrerin konnte sich von Platz 16 im ersten auf Platz 12 im Folgerennen verbessern. Die Schwarzbacherin bilanzierte im Nachgang: "Die Strecke ist ganz gut, ich mag Most. Mit dem 2. Rennen bin ich ganz zufrieden. Im ersten jedoch habe ich den Start nicht optimal hinbekommen. Dann wurde ich in der ersten Kurve eingequetscht. Ich verlor dadurch einige Positionen, weil ich viel Zeit liegen ließ."