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Erzgebirger kaufen verbotene Feuerwerkskörpern aus Tschechien

Blaulicht Polizei warnt eindringlich vor ungeprüften Böllern

Bärenstein/Annaberg-Buchholz. 

Am gestrigen Sonntag konnten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz gleich mehrere Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz feststellen. Ein Deutscher (48) wurde um 11.30 Uhr nach erfolgter Einreise aus Tschechien einer Kontrolle in der Ortslage Bärenstein unterzogen. Bei der Nachschau im Fahrzeug konnten insgesamt zwölf Feuerwerkskörper (Raketen) festgestellt werden. Um 16.15 Uhr wurde ein Deutscher (30) als Beifahrer ebenfalls in der Ortslage Bärenstein kontrolliert. Eine große Menge an Feuerwerkskörpern in Form von Knallern (80 Stück) und eine Abschussbatterie hatte er käuflich erworben. Ein weiterer Deutscher (32), der Mitfahrer in diesem Fahrzeug war hatte auch insgesamt 100 Feuerwerksknaller bei sich. Die Feuerwerkskörper sind erlaubnispflichtige bzw. nicht zugelassene Feuerwerkskörper aus Tschechien. Die Netto- Explosivmasse aller sichergestellten Feuerwerkskörper hat circa 2 Kilogramm betragen. Die Pyrotechnik wurde sichergestellt.

Ungeprüftes Feuerwerk ist extrem gefährlich!

Die drei deutschen Staatsangehörigen müssen sich nun wegen Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Vielen ist nicht bewusst, dass Sie sich nicht nur den Gefahren aussetzen, sondern auch noch strafbar machen. Denn der Gesetzgeber hat aufgrund der großen Gefahr, die von nicht geprüften und nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern ausgeht, die Einfuhr, den Besitz, die Weitergabe und das Abbrennen unter Strafe gestellt. Verstöße können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bzw. mit einer Geldbuße geahndet werden. Hinzu kommen die Kosten für Transport, Lagerung und Vernichtung der sichergestellten Pyrotechnik. Darum rät die Polizei: Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern!



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