Erzgebirger sind Außenseiter

Eishockey Wölfe müssen in Regensburg ran

Der EHV Schönheide so scheint es, bekommt diese Saison bis dato nicht so richtig einen Fuß aufs Eis. In der Oberliga Süd, wo man ab dieser Saison spielt, trifft man auf unbekannte Gegner, die es den Erzgebirgern nicht leicht machen. Die Niederlagen-Serie zehrt an den Nerven. Man muss Selbstvertrauen gewinnen. Am morgigen Sonntag stehen die Wölfe vor einer schweren Aufgabe, denn sie müssen beim Tabellenzweiten EV Regensburg aufs Eis. Spielbeginn dort ist 18 Uhr. Dort Punkte zu holen wird schwer, dessen ist sich Markus Gläß, Leiter Spielbetrieb des EHV, bewusst. Die Mannschaft von EHV-Trainer Norbert Pascha geht bei einem der Meisterschaftsfavoriten als krasser Außenseiter ins Spiel. Dieses Spiel habe das Heimteam unter einen passenden Slogan gestellt - "David gegen Goliath", so Gläß: "Treffender hätte man es auch im Erzgebirge nicht ausdrücken können, denn alles andere als ein Sieg des EV Regensburg käme einer großen Sensation gleich." Die Regensburger haben in der letzten Meisterschaft bis ins Playoff-Halbfinale gespielt, wo sie gegen Füchse Duisburg gescheitert sind. Der Verein wolle perspektivisch in die 2. Bundesliga und nehme diese Saison noch einmal Anlauf. Für die Schönheider wird es definitiv eine Herausforderung, dem Regensburger Team etwas entgegenzuhalten. Die Gastgeber haben starke Spieler im Kader.