In den USA hat Anna-Maria Dietze schon viele Rennen absolviert, weil sie von 2019 bis 2024 an der University of Colorado studierte und dabei für das dortige Skilanglauf-Team an den Start ging. Der American Birkebeiner stellte nun aber auch für die Wintersportlerin aus Seiffen Neuland dar. „Von diesem Rennen hatte ich schon viel gehört, war aber noch nie dabei“, sagt die 26-Jährige über den bedeutendsten Volkslauf der USA, bei dem sie gleich bei ihrem ersten Start für Furore sorgen konnte.
Zielgerade vor außergewöhnlicher Kulisse
Nach dem 50 Kilometer langen Skating-Rennen verpasste Anna-Maria Dietze als Zweite zwar um Sekundenbruchteile den Sieg bei den Damen, doch auch so war dieser Wettkampf ein unvergessliches Erlebnis. „Es war ein einfach ein riesiges Fest, das dort gefeiert wurde“, so die Erzgebirgerin. Vor allem die mehrere hundert Meter lange Zielgeraden wird ihr für immer in Erinnerung bleiben, führte die doch mitten ins Zentrum der kleinen Stadt Hayward im US-Bundesstaat Wisconsin. „Dort war zuvor Kunstschnee aufgeschüttet worden“, erklärt Anna-Maria Dietze, die mit ihren Konkurrentinnen vor Geschäften, Restaurants und Bars zum Zielsprint ansetzte.
Gute Form bestätigt
„So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt die Seiffenerin über das beeindruckende Finale, das sie in der Zukunft gern noch einmal erleben würde. Beim Birkie will sie aber auch deshalb wieder antreten, weil sie dort gemeinsam mit Weggefährten aus ihrer College-Zeit an den Start gehen kann. Und ganz nebenbei diente dieser unvergessliche Volkslauf als Standortbestimmung, die die 26-Jährige erfolgreich für sich nutzen konnte. Nach den guten Ergebnissen der vergangenen Wochen hat Anna-Maria Dietze nun einmal mehr auf internationaler Wettkampfbühne überzeugt - und so bei den Verantwortlichen des Deutschen Ski-Verbands Werbung in eigener Sache betrieben.
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