Erzgebirgisches Wort des Jahres wird verkündet

Veranstaltung Jury wählt aus mehr als 500 Einsendungen aus

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Regine Seifert ist ein wahres Mundart-Talent und wird dies am Sonntag zeigen. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-B. Es wird spannend am kommenden Sonntag, wenn im Annaberger Haus des Gastes Erzhammer das "Erzgebirgische Wort des Jahres 2017" feierlich verkündet wird. Bis dahin darf man schon noch ein wenig rätseln, was die Erzgebirger als ihren Favoriten wählen. Doch ob, "Sperrguschn", "Haamit" oder neuerzgebirgisch "Rumwichkastl", dem Ausdruck junger Leute fürs geliebte Smartphone, von den zehn angesagten Wörtern kann es nun mal nur eines geben. Für die Jury dürfte die Wahl nicht einfach sein.

"Erzgebirger lieben ihre Sprache"

Dass die Erzgebirger ihre Sprache lieben, zeigt der große Erfolg der Gemeinschaftsaktion von Erzgebirgsverein und "Freie Presse". Carmen Krüger gehört als Kulturwartin des Erzgebirgsvereines zu den Initiatoren und sagt: "Unser Wettbewerb zum 'Erzgebirgischen Wort des Jahres 2017' ist von vielen Erzgebirgern begeistert aufgenommen worden. Am Sonntag um 15 Uhr findet nun die offizielle Verkündung statt. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner ,Freie Presse' bieten wir dazu ein unterhaltsames Mundartprogramm mit jungen und bekannten Interpreten."

Viele verschiedene Gäste sind eingeladen

Zu der Veranstaltung des Erzgebirgsvereins im Großen Saal des Erzhammers sind alle eingeladen.

Mit dabei sind: De Pascher aus Marienberg, die Bernsteine aus Deutschneudorf, die Harmersdorfer Gunge, Nachwuchstalente vom Erzgebirgsensemble Aue, der achtjährige Mundartsprecher Hans Unger, Zitherspieler Thomas Baldauf, Bandoneon Spieler aus Eibenstock, das Mundart-Urgestein Regine Seifert aus Hormersdorf sowie die Moderatoren Robby Schubert, Andre Reichel und Carmen Krüger. Vorbei kommen lohnt sich.