Erzgebirgs-Hallencup: ATSV-Damen sichern sich den Titel

Fussball Entscheidung fällt gegen Affalter

Zschopau. 

Zschopau. Während die Männer erst am 2. Februar in Annaberg um den Erzgebirgs-Hallencup spielen werden, steht der Meister im Damenbereich fest. In der Turnhalle des Zschopauer Berufsschulzentrums sicherten sich am vergangenen Sonntag die Fußballerinnen des ATSV Gebirge/Gelobtland den Titel. Und das, obwohl sie einen holprigen Start in das Turnier erwischten.

Klares Ziel: Der Turniersieg

Da neun Mannschaften dabei waren, wurde zunächst in drei Vorrunden-Staffeln und später in drei Platzierungsrunden gespielt. Zwar gewann der ATSV zum Auftakt 1:0 gegen Germania Gornau, doch folgte ein enttäuschendes 1:1 gegen den TSV Schlettau, der am Ende des Tages auf dem letzten Platz landete. "Wir hatten genügend Chancen, haben sie aber nicht genutzt", berichtet Spielerin Anne Harbeck: "Wahrscheinlich waren wir zu nervös, weil wir uns selbst unter Druck gesetzt haben." Ziel war schließlich von Anfang an Platz 1.

Mit Kampfgeist gegen Affalter

Trotz des Remis zog der ATSV dann auch in die Finalrunde ein, wo gegen die Spielgemeinschaft Satzung/Preßnitztal ein klarer 6:0-Sieg gelang. "Da haben wir wieder ganz ruhig gespielt, und die Tore fielen", so Anne Harbeck. Der klare Erfolg habe das Team für das alles entscheidende Duell gegen den SV Affalter bestärkt. Da der SVA nur 3:0 gegen Satzung gewann, hätte bereits ein Remis im direkten Duell zum Titelgewinn gereicht. Doch zunächst ging Affalter im "Endspiel" mit 1:0 in Führung. Dann folgte auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die ATSV-Damen, die allerdings Kampfgeist bewiesen.

Sieg gegen den Ersten der Erzgebirgsliga

In Unterzahl markierte Anne Harbeck den Ausgleich, ehe Stefanie Legler in letzter Minute sogar den 2:1-Siegtreffer erzielte. Groß war der anschließende Jubel auch deshalb, weil sich die Spielerinnen aus Gebirge/Gelobtland unter freiem Himmel in der Erzgebirgsliga derzeit mit Platz 2 hinter Affalter begnügen müssen. "Deswegen wollten wir es ihnen zeigen", so Anne Harbeck.